An der Metrostation Clemenceau in der Brüsseler Gemeinde Anderlecht ist am Dienstagabend ein bewaffneter Mann vor der Polizei geflüchtet. Dies meldete die flämische Tageszeitung Het Laatste Nieuws. Diese Meldung wurde VRT NWS gegenüber bestätigt. Der Verdächtige stieg am Dienstagabend kurz vor 22 Uhr mit einer Waffe aus einem Fahrzeug aus. Als er die Polizeistreife bemerkte, flüchtete er.
Bewaffneter Mann flieht vor der Polizei an der Metrostation Clemenceau in Anderlecht
„Es handelte sich um eine Person, die sich verdächtig verhielt und eine Langwaffe bei sich trug“, sagte Sarah Frederickx von der Polizeizone Brüssel-Süd: „Als er die Polizei sah, ergriff er sofort die Flucht.“ Bisher konnte der Verdächtige noch nicht ausfindig gemacht werden.
In der vergangenen Woche kam es an der Metrostation Clemenceau zu zwei Schießereien, bei denen ein Mann schwer verletzt wurde. Er wurde von einer Kugel im Bein getroffen. Außerdem gab es eine Schießerei in Peterbos, einem Sozialwohnungsviertel in Anderlecht. Dabei gab es einen Toten.
Diese Schießereien könnten alle miteinander in Verbindung stehen. Möglicherweise handelt es sich hier um eine Fehde zwischen verschiedenen Drogenbanden. Es ist noch nicht klar, ob auch eine Verbindung zu dem Vorfall von Dienstagabend vorliegt.
Nach den jüngsten Schießereien in der Umgebung der U-Bahn-Station in Anderlecht setzt die Polizei zusätzliche Beamte in den am stärksten betroffenen Vierteln ein, sprich an Clemenceau und in Peterbos.
