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Absterbende Obstbäume im Hageland durch anhaltenden starken Regen - Ernte von Kirschen und Äpfeln gefährdet

Die nasse Witterung der letzten Wochen ist für die Obstbauern, auch im Hageland im Grenzgebiet zwischen den Provinzen Limburg und Flämisch-Brabant, nicht gut. Stehen die Wurzeln der Bäume zu lange im Wasser, können sie faulen und absterben. Die Obstbauern fürchten vor allem um ihre jungen Bäume. „Letztes Jahr haben wir die Hälfte der Ernte verloren“, sagt Obstbauer Bert Morren aus Kortenaken in Flämisch-Brabant.

Andreas Kockartz
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Die Obstbauern im Hageland und Umgebung sind besorgt. Die jüngsten starken Regenfälle überfluten die Wurzeln der Obstbäume.  „Die Bäume können keinen Sauerstoff aufnehmen und ertrinken“, so Bert Morren gegenüber VRT NWS: „Die Wurzeln werden geschädigt und können daher dann nicht genügend Wasser aufnehmen, wenn es gebraucht wird. Außerdem ist das feuchte Wetter ideal für Pilze und Ähnliches.“

Das ist ein großes Problem für die Kirschen- und Apfelernte: „Vor allem neue Bäume können nicht so viel Wasser aufnehmen. Birnbäume sind älter und widerstandsfähiger gegen den Regen. Letztes Jahr verursachte die Feuchtigkeit auch schwere Pilzkrankheiten in den Früchten. In Kombination mit einem starken Hagelsturm haben wir damals etwa die Hälfte der Ernte verloren.“

Geschädigte Bäume durch neue zu ersetzen, ist nicht so offensichtlich. „In ein paar Jahren müssen wir unsere Bäume sowieso wieder ausreißen“, so der Obstbauer:„Dann macht es keinen Sinn, bereits jetzt Setzlinge zu pflanzen, schon gar nicht unter diesen Bedingungen. Wir hoffen vor allem, dass diese Bäume noch gut gedeihen. Das ist noch möglich, aber nur, wenn es bald aufhört, stark zu regnen.“

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