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Inland
Justiz

Hausdurchsuchung bei der Anti-Korruptionsabteilung der belgischen Bundespolizei

Auf Anordnung eines Brüsseler Untersuchungsrichters ist eine Hausdurchsuchung bei der Anti-Korruptionsabteilung der Bundespolizei durchgeführt worden. Der Leiter dieser Abteilung wurde zum Verhör mitgenommen, wie die frankophone Tageszeitung Le Soir und das flämische Nachrichtenmagazin Knack melden. 

Andreas Kockartz
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Demnach sind am Donnerstag die Büros des Zentralen Dienstes für den Kampf gegen Korruption (CDBC) der belgischen Bundespolizei durchsucht worden. Zudem wurde auch eine Hausdurchsuchung bei Hugues Tasiaux, dem Leiter dieser SOKO, vorgenommen. Tasiaux ist der Vorgesetzt der rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CDBC.

Nach Informationen von VRT NWS konzentrieren sich die Ermittlungen von Untersuchungsrichter Anciaux auf die Arbeitsprozesse bei dieser Einheit und besonders darauf, über welche Kanäle ein Informationsaustausch z.B. mit Protokollen laufen. Offenbar handelt es sich dabei um Verletzung des Berufsgeheimnisses.

Le Soir und Knack legen dabei einen Link zu den Ermittlungen gegen die ehemalige Bundes- und EU-Abgeordnete Marie Arena (Ex-PS), gegen die Anciaux in Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre „Katargate“ ermittelt. Diese wiederum ärgerte sich kürzlich über Presselecks in Zusammenhang mit diesem Vorgang. Ob die aktuellen Vorgänge auch damit zu tun haben, lässt sich nur vermuten.   

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