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Das Wohlbefinden der Belgier ist auf dem niedrigsten Stand seit 2005

Das Wohlbefinden der belgischen Bevölkerung ist im Jahr 2024 auf den niedrigsten Stand seit 2005 gesunken. Das geht aus einem neuen Bericht des Föderalen Planungsbüros hervor. Außerdem ist Belgien nicht wirklich auf dem Weg, die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Andreas Kockartz Belga
Veröffentlicht:

Auf der Grundlage verschiedener Komponenten und Indikatoren wie dem Gesundheitszustand, dem Lebensstandard, dem sozialen Netz, der Beschäftigungssituation und dem Anteil der Schulabbrecher errechnet das Planungsbüro einen Wert, der das Wohlbefinden der Belgier steht.

Dieser Indikator liegt derzeit bei 0,33. Das ist der niedrigste Stand seit 2005. Der niedrige Wert ist unter anderem auf folgende Faktoren zurückzuführen:

  • Die schlechtere Gesundheitssituation.

  • Die Zunahme des Anteils der Arbeitnehmer mit Langzeitinvalidität.

  • Immer weniger Menschen verfügen über die notwendigen finanziellen Mittel, um einen normalen Lebensstil zu führen, zum Beispiel für die Heizung in der Wohnung oder für unerwartete Ausgaben.

Nachdenkliche Beobachtung

Das Planungsbüro untersuchte auch, ob unser Land auf dem richtigen Weg ist, die von der UNO (Vereinte Nationen) formulierten Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Wenn der derzeitige Trend anhält, werden 23 der 51 Ziele nicht erreicht werden. Dazu gehören Alphabetisierung, nachhaltige Fischerei und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel.

„Es ist wichtig, dass sich das Blatt schnell wendet“, sagt Patricia Delbaere, Expertin für nachhaltige Entwicklung: „Die Ergebnisse sind nicht neu, doch leider sehen wir noch immer zu wenig Fortschritt.“ 

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