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Inland
Wirtschaft

Sozialabkommen für rund 470 Beschäftigte bei Agfa in Mortsel bei Antwerpen

Direktion und Gewerkschaften bei Agfa-Gevaert in Mortsel in der Provinz Antwerpen haben sich auf ein Sozialabkommen für die rund 470 der Umstrukturierung des Unternehmens zum Opfer fallenden Mitarbeiter einigen können. Das Bildverarbeitungs-Unternehmen wird bis 2027 bis zu 530 Arbeitsplätze abbauen. Derzeit arbeiten rund 1.800 Menschen im Agfa-Werk in Mortsel. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Umstrukturierung bei Agfa-Gevaert ist seit Langem zu erwarten. Schon letzten Sommer wurden Einsparungen angekündigt, denn die Verkaufs- und Absatzzahlen des Bildverarbeitungs-Unternehmens lassen schon lange zu wünschen übrig. Doch als Agfa im November 2024 Zahlen vorlegte, war der Impakt auf die Beschäftigung wesentlich größer, als von den Gewerkschaften eigentlich erwartet.

Jetzt haben sich die Sozialpartner auf ein Sozialabkommen einigen können, „um die Unkostenbasis der traditionellen Filmaktivitäten der Realität am Markt anzupassen“, so Agfa in einer Pressemitteilung. Mit diesem Plan werde das Unternehmen alle Aspekte der mit dem Bereich Film verbundenen Aktivitäten gründlich reorganisieren, „mit dem Ziel, bis Ende 2027 eine Einsparung von 50 Mio. € zu realisieren.“

Direkt betroffen sind davon 470 Mitarbeiter aus allen Bereichen (Arbeiter, Angestellte, Kaderleute). Direkte Entlassungen sollen weitgehend vermieden werden, denn bei Agfa zählt man in dieser Umstrukturierung und dem entsprechenden Sozialplan auf natürliche Abgänge (Rente) und auf freiwilliges Aussteigen aus dem Unternehmen. Summen von Beträgen, die für ein Ausscheiden aus der Firma gezahlt werden, wurden nicht bekannt.  

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