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Fahndungsfoto der Polizei
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Schießerei an der Metrostation Clemenceau in Anderlecht – Polizei massiv im Einsatz - Metro fährt wieder

Nach einer Schießerei an der Metrostation Clemenceau in der Brüsseler Gemeinde Anderlecht am frühen Mittwochmorgen war der ÖPNV auf einigen Tram- und U-Bahnlinien unterbrochen. Die beiden Metrolinien 2 und 6 waren zwischen Hallepoort und Ossegem gesperrt und die Straßenbahnlinien 4 und 10 wurden in der Umgebung des Tatorts ebenfalls unterbrochen. Nach stundenlanger Suche nach den Tätern in den Tunneln der Metro wurde der Verkehr am Nachmittag wieder freigegeben. Die beiden Täter konnten noch nicht ermittelt und gefasst werden.   

Andreas Kockartz
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Die Brüsseler Polizei vermutet, dass die Täter durch einen der Metrotunnel geflüchtet sind. Das bedeutet, dass einige tausend Pendler am Mittwochmorgen nicht ihren gewohnten Arbeitsweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nehmen konnten und Umwege teilweise mit Ersatzbussen in Kauf nehmen müssen. Wie lange das dauern wird, ist unklar.

Gegen 6 Uhr 15 kam es am der Metrostation Clemenceau zu einer Schießerei. 2 Personen schossen dabei in die Luft und auf den Boden, wie die Nachrichtenplattform BRUZZ meldete. Diese Meldung wurde von einem Sprecher der Polizeizone Brüssel-Süd bestätigt. Niemand wurde bei dieser Schießerei verletzt.

„Auf Kamerabildern (siehe Video unten, Red.) ist zu sehen, dass dabei Kalaschnikows genutzt wurden und dass die Täter in die Metrostation geflüchtet sind“, so die Polizei. Offenbar sind die Täter durch den Metrotunnel in Richtung Bahnhof Brüssel Süd/Midi geflüchtet. Nach Polizeiangaben handelt es sich um 2 Verdächtige. Bei dem Vorfall waren auch andere Personen anwesend, doch diese flüchteten nicht. Das Ganze dauerte nur etwa 15 bis 20 Sekunden    

Die lokale Polizeieinheit Brüssel-Süd wird bei der Fahndung bzw. der Suche nach den Tätern von der föderalen Bahnpolizei und von den Special Forces (Video weiter unten) unterstützt. Noch am späten Vormittag war die Polizei massiv vor Ort.

Die Polizei geht hier wohl nicht von Terrorismus aus, sondern von einem Zusammenhang mit der Drogenkriminalität bzw. mit Macht- und Territoriumsstreitigkeiten zwischen Drogenbanden. Mutmaßlich suchten die beiden Schützen nach einer bestimmten Person, die sie nicht antragen, so die Staatsanwaltschaft.

Inzwischen kursiert ein Foto eines Verdächtigen in den sozialen Medien (Foto unten). Die beiden Täter konnten noch nicht gefasst werden. 

Dieses Foto eines der Verdächtigen wird in den sozialen Medien massiv geteilt
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Metro Clemenceau
Pendler am Mittwochmorgen im Brüsseler Südbahnhof

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