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Ein Bagger- und Arbeitsschiff von Jan De Nul (Archivfoto)
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Wirtschaft

Jan De Nul und DEME erhalten Aufträge zum Bau von zwei Windparks in der deutschen Nordsee

Die maritimen Bauunternehmen Jan De Nul und DEME aus Belgien haben Aufträge für zwei neue Windparks in der deutschen Nordsee erhalten. Dies teilten die belgischen Meeresbagger- und Bauunternehmen am Freitag in einer Pressemitteilung mit. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall vergab den Auftrag für die Installation der Verbindungskabel für die Windparks Nordlicht 1 und 2 an Jan De Nul. Es handelt sich um 196 Kilometer Seekabel, die den Strom zwischen den 112 Windturbinen des Parks transportieren werden.

Andreas Kockartz Belga
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Partner DEME hat da zu die beiden Aufträge für den Transport und die Installation der Turbinenfundamente erhalten. Die Aufträge haben einen Gesamtwert von mehr als 300 Mio. €. DEME erhielt auch den Zuschlag für den Erosionsschutz der beiden Windparks.

Wenn die Offshore-Windparks in Betrieb sind, werden sie voraussichtlich Strom für rund 1,7 Millionen deutsche Haushalte liefern. Bei voller Auslastung würden sie 6 Terawattstunden (TWh) produzieren. Auch die Industrie wird beliefert werden. Der Chemiekonzern BASF ist mit 49 % an den beiden Parks beteiligt.

Die beiden Windparks werden in einem Gebiet 85 Kilometer nördlich von Borkum, der westlichsten der deutschen Wattinseln in der Nähe der Niederlande, errichtet. Der Baubeginn ist für 2026 geplant, und die Parks sollen 2028 vollumfänglich betriebsbereit sein.

2026 wird DEME 68 Fundamente und den Erosionsschutz für Nordlicht 1 (980 Megawatt) errichten, gefolgt von 44 Fundamenten und dem Erosionsschutz für Nordlicht 2 (630 MW) im Jahr darauf.

Die endgültige Investitionsentscheidung steht freilich noch aus. Sie sollte noch in diesem Jahr getroffen werden. Vattenfall organisierte eine Unterzeichnungszeremonie, bei der die verschiedenen Verträge bereits vergeben wurden.

Mit dem neuen Vertrag wird Jan De Nul in den nächsten Jahren insgesamt sechs Kabelprojekte für Offshore-Windenergie in Deutschland durchführen. Auch für DEME ist Deutschland kein unbekanntes Terrain.

Ein Arbeitsschiff von DEME (Archivfoto)

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