Genau 100 Jahre nach der Geburtsstunde der Art déco auf der „Exposition Internationale des arts modernes décoratifs et industriels“ im Jahr 1925 in der französischen Hauptstadt Paris will Brüssel in diesem Jahr sein eigenes Art déco-Erbe in den Vordergrund stellen.
„Ein echtes Jahr der Entdeckung": Brüssel stellt das Programm für das Art déco-Jahr 2025 vor
Die Brüsseler Staatssekretärin für Kulturerben Ans Persoons (Vooruit.brussels), hat das vollständige Programm der Art Deco 2025 in Brüssel im Kunst- und Kultorpalast Bozar vorgestellt. Brüssel hofft, an den Erfolg der „Art Deco 2023“ anknüpfen zu können. Damals wurden 2 Millionen internationale Besucher gezählt.
Die Region Brüssel-Hauptstadt verfügt über eine Fülle einzigartiger Art-déco-Bauten wie u.a. den Palast Stoclet in Sint-Pieters Woluwe, das Rathaus von Vorst, das Brüsseler Zentrum für Schöne Künste Bozar, das Flagey-Gebäude in Elsene, die Basilika von Koekelberg und das Museum und die Gärten Van Buuren in Ukkel.
Das ganze Jahr über können Besucher die Brüsseler Art-déco-Perlen besichtigen. Mehrere Vereine wie ARAU, Arkadia, die Brüsseler Art-Déco-Gesellschaft und Pro Vélo organisieren Führungen zu bekannten und weniger bekannten Ikonen des Brüsseler Kulturerbes in diesem Stil. Auch die Gemeinden Schaerbeek, Anderlecht, Vorst und Elsene sowie die Stadt Brüssel tragen ihren Teil dazu bei, das Erbe aufzuwerten.
Die zahlreichen Aktivitäten konzentrieren sich auf die sozialen Themen, die der Art déco in den 1920er und 1930er Jahren aufgriff, einer Zeit der Befreiung, aber auch der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bedrohung, die nicht zuletzt zum Börsencrash von 1929 führte.
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Dieses Jahr werden insgesamt 14 Ausstellungen in der gesamten Region Brüssel-Hauptstadt zu sehen sein. Unter dem Titel „Echos des Art déco“ können die Besucher unter anderem die ikonische Villa Empain entdecken. Auch das Haus und der Garten des berühmten Brüsseler Mäzen-Ehepaars David und Alice Van Buuren können besichtigt werden. Dort wird es unter anderem eine Ausstellung zu sehen sein, die ausschließlich Skulpturen aus der Zwischenkriegszeit gewidmet ist. Außerdem können die Besucher noch das BELvue-Museum, das Maison Autrique in Schaarbeek, die Sint-Goriks-Hallen und vieles mehr besuchen.
Art Deco 2025 wird gemeinsam von urban.brussels und tourist.brussels unter der Koordination von Kommissar Paul Dujardin und in Zusammenarbeit mit zahlreichen Museen, kulturellen, wissenschaftlichen und künstlerischen Einrichtungen der Hauptstadt organisiert. Die Besucher können mit dem „Art Nouveau Art Deco Pass“ die Art-Deco-Gebäude besichtigen.
Wir wollen die Menschen in die ausgelassene Stimmung von damals zurückversetzen, in den wunderschönen Kulissen, die diese stilvolle Kunstbewegung geschaffen hat.“
Staatssekretärin Ans Persoons
„Mit der Vorstellung des Programms Art Deco 2025 wollen wir an den Schwung des sehr erfolgreichen Jugendstiljahres 2023 anknüpfen und Brüssel ein außergewöhnliches thematisches Kulturjahr bieten“, so Komissar Dujardin.
Staatssekretärin Persoons vertritt die Ansicht, dass Brüssel eine Menge Highlights setzen kann: „Wir wollen die Menschen in die überschwängliche Stimmung jener Tage zurückversetzen, in die schönen Kulissen und Häuser, die diese stilvolle Kunstbewegung geschaffen hat. Während des Art-Déco-Jahres werden wir die Brüsseler und ihre Besucher entdecken lassen, wie diese Bewegung entstanden ist, wie sie unsere Gesellschaft in den 1920er und 1930er Jahren geprägt hat und wie Art-Déco auch heute noch das Straßenbild in unserer Stadt prägt. Es wird ein echtes Jahr der Entdeckung dieses außergewöhnlichen Erbes sein.“
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Wo können Sie hingehen? Ein paar Tipps
Insgesamt werden 14 Ausstellungen mit unterschiedlichen Themen präsentiert.
März: BANAD-Festival: viele Gebäude, die normalerweise geschlossen sind, werden geöffnet.
September: Tage des Kulturerbes bzw. Tage des offenen Denkmals: Kostenlose Führungen durch besondere Gebäude.
Villa Empain: Ein Museum im Stil der 1920er Jahre.
Museum und Gärten von Buuren: Skulpturen, Haus und Garten im Art-déco-Stil.
BELvue Museum: Eine Ausstellung über Art Deco und seinen Einfluss auf die Gesellschaft vor hundert Jahren.
Sint-Gorikshallen: Drei Ausstellungen über Film, Essen und Mode dieser Epoche.
Das vollständige Programm finden Sie unter www.visitbrussels.be .
