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Inland
Wirtschaft

Neuankömmlinge in Flandern sind zunehmend erwerbstätig

Neuankömmlinge in Flandern gehen immer häufiger einer Beschäftigung nach. Innerhalb von 10 Jahren ist die Beschäftigungsquote unter Neuankömmlingen von außerhalb der Europäischen Union auf 58 % gestiegen. Auch bei den Neuankömmlingen aus der EU selbst ist ein Anstieg zu verzeichnen. Dies geht aus dem Gesellschafts-Barometer der flämischen Landesregierung hervor, über den die flämische Tageszeitung De Standaard berichtet. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Ein positiver Aspekt in dieser Entwicklung ist, dass sich in dieser Hinsicht der Abstand zu den Menschen belgischer Herkunft verringert, aber es handelt sich hierbei um eine langsame Aufholjagd bzw. um eine vorsichtige Schätzung.

Bei Neuankömmlingen aus z.B. Marokko, der Türkei oder aus asiatischen Ländern verringert sich der Abstand. Bei ihnen ist Beschäftigungsquote auf 58 % gestiegen. Bei Menschen aus z.B. den Niederlanden, Polen oder Rumänien, sprich aus der EU, beträgt der Anstieg fast 64 %, wobei beide Werte immer noch weit unter der Beschäftigungsquote von 79,07 % bei den Flamen belgischer Herkunft liegen.

Auch bei den Arbeitslosenquoten verringert sich der Abstand: Offiziell hat sich die Zahl der arbeitslosen Neuankömmlinge von außerhalb der EU in 10 Jahren auf 6,7 % halbiert, bei den EU-europäischen Neubürgern liegt sie bei 4 %.

Laut Flanderns Landesministerin für Inneres und Integration, Hilde Crevits (CD&V), ist dies auf das Wirtschaftswachstum und die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen. „Aber auch die Regierung hat Anstrengungen unternommen, obwohl noch viel zu tun bleibt“, so Crevits. Das betrifft den z.B. das Erlernen und Praktizieren der Arbeits- und Amtssprache Niederländisch in Flandern.   

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