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Inland
Justiz

Neue Spur in den Ermittlungen zur Killerbande von Brabant?

Die Ermittlungsakten im Fall der Killerbande von Brabant werden wieder geöffnet. Dies erfolgte laut der flämischen Tageszeitung Het Laatste Nieuws durch den Anwalt von Angehörigen von Opfern der gewalttätigen Überfälle der Bande.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Anwalt Kristiaan Vandenbussche erreichte die Wiederaufnahme von Ermittlungen dadurch, dass er ein Notizbuch aus den Akten andeutete, dass seiner Ansicht wichtig ist. Die Ermittler hätten den Inhalten des Büchleins zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Konkret handelt es sich dabei um ein Notizbuch, in dem Autonummern aufgeschrieben sind. Offenbar enthalten diese Notizen die Nummernschilder von Autos, die die Bande beim Überfall auf den Delhaize-Supermarkt in Aalst genutzt hatten.

Das Hobby von zwei Brüdern, Kinder zu dieser Zeit, war damals, Autonummern aufzuschreiben und hatten auch die Nummern der beiden Autos der Killerbande notiert, als diese vorbeifuhren. Doch diese Spur wurde nie wirklich untersucht.

Die Killerbande von Brabant säte in den 1980er Jahren Terror mit einer ganzen Reihe von blutigen Überfällen und Morden, denen mehrere Menschen zum Opfer fielen. Dutzende weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt und leiden heute noch unter einem Trauma.

Heute, nach gut 40 Jahren, ist noch immer nicht deutlich, wer die Täter waren oder wer dahintersteckte.

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