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Die Brüsseler Uni VUB führend bei der Suche nach neuen Batteriematerialien in Europa

Die niederländischsprachige Brüsseler Universität (VUB) hat eine führende Rolle in FULL-MAP, einem europäischen Forschungsprojekt zur Entwicklung neuer Batterien, erhalten. Die Brüsseler Universität wird Dutzende von internationalen Akteuren bei dieser Suche koordinieren. Ein Durchbruch in diesem Sektor würde einen bedeutenden wirtschaftlichen Fortschritt bedeuten, aber die bisherige Forschung ist zeitaufwändig.

Andreas Kockartz Belga
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Unter dem Schlagwort „Batterie 2030+“ will die EU eine günstigere und leistungsfähigere Alternative zu den klassischen Batterien finden. Denn die gängigsten Rohstoffe Lithium, Kobalt und Nickel sind teuer und das Angebot ist begrenzt, während die europäische Nachfrage nach Batteriespeichern jedes Jahr um ein Drittel wächst.

Die VUB richtet für das Projekt eine innovative Plattform ein und wird Techniken wie künstliche Intelligenz anwenden, um die Experimente zu intensivieren. Darüber hinaus zielt das Projekt darauf ab, Laborprozesse zu automatisieren und Experimente in großem Maßstab durchzuführen, was den gesamten Entwicklungsprozess von den Materialien bis zu den Batterietests vereinfachen soll.

„Wir werden nicht nur mit akademischen Einrichtungen, sondern auch mit industriellen Kompetenzzentren zusammenarbeiten“, erklärt Mesfin Haile Mamme, Professor für Ingenieurwissenschaften: „Diese haben alle ihr eigenes Fachwissen. Die VUB wird mit mehr als 30 Partnern zusammenarbeiten. Und die Forscher nehmen Partnerschaften mit Dutzenden von Industrieunternehmen wie Siemens, Thermo Fisher und Daikin auf.“

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