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Selena Gomez spielt eine der Hauptrollen in Emilia Pérez.

Belgische Koproduktion „Emilia Pérez“ für 13 Oscars nominiert

Die belgische Koproduktion Emilia Pérez ist mit 13 Nominierungen der große Anwärter auf die Oscars. Der belgische Kurzanimationsfilm Beautiful men von Nicolas Keppens ist ebenso nominiert wie der belgisch-französische Dokumentarfilm Soundtrack to a coup d'état. Der lettisch-belgische Animationsfilm Flow hat sogar Chancen auf zwei Oscars als bester internationaler Film und bester Animationsfilm.

Belga Martina Luxen
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Emilia Pérez ist ein spanischsprachiges Musical des französischen Regisseurs Jacques Audiard. Es handelt von einem mexikanischen Drogenbaron, der sich einer Operation unterzieht, um eine Frau zu werden. Der Film wurde in Zusammenarbeit mit der belgischen Produktionsfirma Les Films du Fleuve von Jean-Pierre und Luc Dardenne gedreht. Auch der in Brüssel ansässige Choreograf Damien Jalet hat an diesem Film mitgearbeitet.

Anfang Januar war Emilia Pérez auch mit vier Golden Globes ausgezeichnet worden. Für die Oscars ist der Film in allen wichtigen Kategorien nominiert. Die Hauptdarstellerin Karla Sofía Gascón, die selbst eine Transfrau ist, ist in der Kategorie beste Schauspielerin nominiert.

Haben Emilia Pérez mit produziert: die Gebrüder Jean-Pierre et Luc Dardenne.

Insgesamt sind fünf Filme mit einem belgischen Beitrag nominiert

Bei der Oscar-Verleihung sind noch mehr belgische Kandidaten im Rennen. Der belgische Kurzanimationsfilm Beautiful men  von Nicolas Keppens aus Aalst wurde für einen Oscar nominiert. In seinem Film reisen 3 Brüder für eine Haartransplantation nach Istanbul in der Türkei.

Die flämische Koproduktion Wander to wonder, ein Stop-Motion-Film der niederländischen Filmemacherin Nina Gantz, ist ebenfalls in dieser Kategorie nominiert.

Der nominierte Dokumentarfilm "Soundtrack to a coup d'état" ist jetzt schon auf VRT MAX zu sehen.

Außerdem ist der belgisch-französische Dokumentarfilm Soundtrack to a coup d'état für einen Oscar nominiert. Darin geht es um die Jahre kurz vor und nach der Unabhängigkeit des Kongo, die Ermordung von Patrice Lumumba und den internationalen Kontext jener Zeit. Johan Grimonprez schafft eine beeindruckende Erzählung mit Archivmaterial und Musik, von Louis Armstrong bis Nina Simone und dem berühmten Indépendance cha cha.

Die lettisch-belgische Koproduktion "Flow" hat weltweit bereits viele Preise eingeheimst.

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