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An den Stränden von De Haan und Ostende warnen Schilder vor Treibsand

Die Gemeinde De Haan und die Stadt Ostende warnen Wanderer vor Treibsand. Sie fordern die Menschen dazu auf, vorsichtig zu sein und die Warnschilder nicht zu ignorieren. In der vergangenen Woche war schon jemand mit seinem Bein stecken geblieben. Es handelt sich zwar um nassen Treibsand, in dem man nicht vollständig versinken kann, aber dennoch birgt dieses Phänomen Gefahren.

Andreas Kockartz
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Sowohl die Stadt Ostende als auch die Gemeinde De Haan stellten vor einigen Tagen Warnschilder für Spaziergänger auf, als Treibsand an den Stränden auftauchte. „Es handelt sich um Sand, der mit Wasser vermischt ist, und zwar mit mehr Wasser als normalerweise“, erklärt Jan Seys vom Flämischen Institut für die See  (VLIZ) gegenüber VRT NWS: „Weil der Sand mit Wasser vermischt ist, wird er zu einer Substanz, die zur Flüssigkeit neigt. Er kann auch mit Luft vermischt werden, aber das kommt eher in der Wüste vor und ist viel gefährlicher.“

Treibsand stellt normalerweise kein Problem dar

Dass Treibsand an der belgischen Küste vorkommt, ist laut Seys gar nicht so ungewöhnlich. „Er entsteht oft durch natürliche Bedingungen, durch bestimmte Strömungen oder Stürme. Aber auch beim Sandabbau braucht der Sand dann immer Zeit, um sich zu stabilisieren und fester zu werden“.

Treibsand stellt normalerweise kein Problem dar, „denn in nassem Treibsand kann man überhaupt nicht einsinken“, so Seys. „Man bleibt immer leichter als das Sandgemisch, das heißt, man sinkt nur bis zu seinem eigenen Schwerpunkt in den Sand ein. Das heißt, höchstens bis zum Bauchnabel. Die Vorstellung, dass nur eine Hand aus dem Sand ragt, ist also falsch. Das passiert nur in Treibsand mit Luft, wie in der Wüste, also nicht bei uns“, so Seys.

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