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2024 fast 500 Leichen den flämischen Universitäten gespendet

Im vergangenen Jahr sind den Universitäten im belgischen Bundesland Flandern 494 Leichen zur wissenschaftlichen Verfügung gestellt worden. Dies meldet die Presseagentur Belga nach einer eigenen Umfrage bei den Unis. Dort heißt es: „Jeder, der eines natürlichen Todes gestorben ist, kommt in Anmerkung."

Andreas Kockartz
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494 Personen aus Flandern haben im vergangenen Jahr verfügt, das ihre sterblichen Überreste nach ihrem Tod der Wissenschaft gespendet werden. In einem solchen Fall gehen die Leichen an Universitäten. 

Die Katholische Universität Löwen, KU Leuven bekam so 161 Leichname, die UAntwerpen 116 und die UGent 128. Bei der UHasselt ging es um 26 Körper. Auch der flämischen Freien Universität Brüssel, VUB, wurden letztes Jahr 63 Körper von Verstorbenen zur Verfügung gestellt. 

Dort sagte der Anatomie-Professor Steven Provyn: „Mit der Zahl an Spenden, die wir jetzt empfangen, können wir die Arbeit unserer Studierenden garantieren. Doch für Wissenschaft und Forschung wäre es nicht schlecht, mehr solcher Spenden zu bekommen.“ 

Medieninteresse

Jeder, der eines natürlichen Todes gestorben sei, komme in Anmerkung, so Prof. Provyn: „Auch Menschen mit Prothesen oder solche, die an schweren Krankheiten starben.“ 

Das diese Zahlen stabil bleiben bzw. leicht steigen führen die Universitäten auch darauf zurück, dass dem Thema Leichen für die Wissenschaft spenden, heute mehr Aufmerksamkeit durch die Medien gewidmet wird.

Wer seinen Körper nach dem Tod der Wissenschaft spenden möchte, der muss dies nach belgischem Recht vorher in seinen letzten Wissen aufnehmen. Am besten nimmt man im Vorfeld dahingehen Kontakt zu der Uni auf, die man damit unterstützen möchte. 

Medizinsstudierende in der Universität Hasselt

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