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Flandern plädiert bei der EU für aktuellere Fangquoten

Der neue EU-Kommissar für Fischerei und Ozeane, der Zypriot Costas Kadis, besuchte am Montag Ostende, wo die flämische Ministerin Hilde Crevits (CD&V) für eine Überarbeitung der Methode zur Festlegung der Fangquoten plädierte. Diese Quoten sollten mehr aktuelle und wissenschaftliche Daten über die Fischpopulationen berücksichtigen, so die Ministerin.

Andreas Kockartz
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Der EU-Kommissar besuchte jetzt eine Auktion und anschließend das Vlaams Instituut voor de Zee (VLIZ), ein Institut für wissenschaftliche Meeresforschung. Die flämische Fischereiministerin Hilde Crevits von der christdemokratischen CD&V nutzte die Gelegenheit, um sich bei Costas Kadis für Fangquoten einzusetzen, die aktuellere Daten berücksichtigen. 

Sie sagte, die Verwendung älterer Daten führe dazu, dass die Quoten (zu) stark schwankten. Ihr Plädoyer ging mit der Forderung einher, den Verwaltungsaufwand für die Fischer zu senken. 

„Es ist kein Zufall, dass wir ein Schiff besichtigt haben, das für die Erhebung von Daten über Fischbestände ausgerüstet ist. Derzeit stützen wir uns oft auf zwei Jahre alte Daten, dieses System muss geändert werden“, erklärte Hilde Crevits. Die europäischen Fangbeschränkungen werden größtenteils jedes Jahr nach Arten und geografischen Gebieten festgelegt. Die Gesamtmenge wird dann in nationale Quoten aufgeteilt.

Die endgültige Entscheidung treffen die Minister der 27 EU-Mitgliedsstaaten auf der Grundlage eines Vorschlags der Kommission, der wissenschaftliche Gutachten berücksichtigt. Für bestimmte Gebiete, u. a. die Nordsee, finden jedes Jahr Konsultationen mit dem Vereinigten Königreich statt, um die jeweiligen Fangrechte festzulegen.

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