„Das Blutvergießen muss stoppen. Humanitäre Hilfe muss vollständig zugänglich sein“, sagt Belgiens geschäftsführender Außenminister Bernard Quintin (MR) in einer ersten Reaktion auf den Waffenstillstand in Gaza: „Die Geiseln müssen freigelassen werden. Belgien wird alle Bemühungen für eine Zweistaaten-Lösung unterstützen.“
Reaktionen aus Belgien zum Waffenstillstand in Gaza: „Humanitäre Hilfe muss vollständig zugänglich sein“
Andreas Kockartz
Veröffentlicht:
Auch Belgiens scheidender Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) reagierte: „Wir hoffen, dass es ein Abkommen gibt und dass damit ein sofortiges und definitive Ende der Gewalt kommt. Wir hoffen natürlich auch, dass alle Geiseln freikommen.“
Vandenbroucke sagte weiter, dass Israel jetzt humanitärer Hilfe für Gaza ungehindert Zugang bieten müsse: „Der notleidenden Bevölkerung muss so schnell wie möglich mit Lebensmitteln und Trinkwasser geholfen werden.“
Man müsse aber auch Treibstoff liefern, damit die Krankenhäuser wieder aufgebaut werden können, so der Gesundheitsminister: „Die Waffenruhe muss zu einem nachhaltigen Frieden führen, der auf einer Zweistaaten-Lösung mit Respekt vor internationalem Recht beruht.“
