Zum Hauptinhalt springen

Flämische Klimaforschung bekommt Auftrieb: 3,7 Mio. € Euro für die Universitäten von Hasselt und Antwerpen

Die Klimaforschung an der UHasselt und der UAntwerpen erhält 3,7 Mio. € aus dem Fonds für wissenschaftliche Forschung der flämischen Landesregierung. Mit diesem Geld wird die langfristige Klimaforschung innerhalb des Konsortiums AnaEE-Flandern sichergestellt. Diesem Konsortium gehören die Universitäten von Hasselt und Antwerpen an. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Das Konsortium AnaEE-Flandern (Analysis and Experimentation on Ecosystems) erforscht seit Jahren den Klimawandel mit Hilfe von Feldversuchen und Experimenten in Klimakuppeln. Diese Klimakuppeln des Ecotron der UHasselt befinden sich auf dem Terhills-Gelände in Maasmechelen in der Provinz Limburg. Dort werden derzeit die Auswirkungen des Klimawandels auf Heideflächen und Birnbäume untersucht. 

„Dank der Finanzierung ist diese Art von Langzeitforschung gesichert“, sagt Prof. Nadia Soudzilovskaia vom Zentrum für Umweltwissenschaften der UHasselt: „Wir untersuchen die Auswirkungen des Klimawandels und der Umweltverschmutzung auf Obstbäume wie Birnbäume, aber auch auf Grasland, Seen und Flüsse. Und wir berechnen, wie die Auswirkungen angepasst und reduziert werden können.“

Erweiterungen

Das Ecotron an der UHasselt in Maasmechelen wird in diesem Jahr erweitert und zwar um 8 RAU-Ökotrone (Rapid Assesment Unit). „Dabei handelt es sich um 8 neue klimatisierte Kuppeln, in denen wir Ökosysteme mehrere Wochen oder Monate lang verschiedenen Umweltveränderungen aussetzen können, z. B. Stickstoffdeposition, Klimawandel oder verschiedene Arten von Bodenverbesserern. Auf diese Weise erweitern wir unsere Forschung, um auch kurzfristig dringendere Forschungsfragen zu beantworten“, so Prof. François Rineau vom Zentrum für Umweltwissenschaften der UHasselt. 

Der Ausbau wird auch mit Geldern aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Mitteln der privaten Stiftung Edaphon finanziert. 

Auch an der Antwerpener Uni sind durch neue flämische Forschungsgelder Erweiterungen geplant, wie Prof. Ivan Nijs vom Fachbereich Biologie der UAntwerpen mitteilt: „Zusätzliche Instrumente und Sensoren werden im FATI-System, einer Anlage zur Simulation von Klimaextremen im Freien, sowie im kürzlich fertiggestellten Ecotron und den verschiedenen Wasseranlagen im Mesodrom installiert.“

Ecotrone der UHasselt

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5