Die flämische Landesregierung hat ein 34,4 Hektar großes Dünengebiet in De Haan gekauft. Es handelt sich um eine Investition von über 1,7 Mio. €. Das Gebiet war zuvor im Besitz der Königlichen Schenkung. „Es war nicht unmittelbar bedroht“, sagt der Bürgermeister von De Haan, Wilfried Vandaele (Lijst Burgemeester) dazu, doch seine Gemeinde will mithilfe der Landesbehörden selbst bestimmen, was damit im Rahmen des Naturschutzes passiert.
Flandern kauft 34 Hektar Dünengebiet in De Haan, „um optimalen Naturschutz zu betreiben“
Konkret geht es um die „Spanjaardduin“, etwa „Spaniendüne“, eine Landschaft an der Grenze zur Gemeinde Bredene, die aus einem schmalen Streifen vor dem Golfplatz westlich von Vosseslag und aus einer Zone östlich von Vosseslag besteht.
„Für die Verwaltung des Gebiets wurden im Rahmen des Naturmanagementplans Vereinbarungen mit Natuurpunt (ein flämischer Naturschutzverband, Red.) getroffen“, so Bürgermeister Vandaele. Das Gebiet sei nicht unmittelbar bedroht, „aber wenn man wirklich bestimmen will, wie diese Dünen verwaltet werden sollen, dann besitzt man sie am besten selbst.
Diese Dünen sind ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet und haben Flandern etwas mehr als 1,7 Mio. € gekostet. Die frühere Umweltministerin Zuhal Demir (N-VA) genehmigte den Kauf 2024 in den letzten Monaten ihrer Amtszeit.
Die flämische Regierung hatte sich seinerzeit auch dazu entschieden, landwirtschaftliche Flächen zu kaufen und diese in Naturland umzuwandeln. „Es ist schon ein Naturschutzgebiet, also kann dort wenig realisiert werden“, sagt Vandaele: „Aber natürlich ist es unsere Aufgabe, diese Natur zu schützen.“
Durch den Kauf kann die Natur dort bestmöglich geschützt werden. Wenn eine solche Zone im Besitz einer anderen Organisation ist, gebe es immer viele Diskussionen, sagt Vandaele: „Als sich nun die Gelegenheit bot, erschien es uns also besser, dass die flämische Regierung das Gebiet einfach kauft.“
