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Asyl: Zu wenig Aufnahmeplätze in kleineren Kommunen in Belgien

Die Zahl der von den Kommunen angebotenen kleinen Aufnahmeplätze für Asylbewerber ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Seit Jahren liegt in Belgien ein Mangel an Unterkünften für Asylbewerber vor. Diese sind immer häufiger dazu gezwungen sind, auf der Straße zu schlafen. 

Andreas Kockartz
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Die Zahlen sprechen für sich: Derzeit gibt es noch 4.115 Plätze freie Plätze für Asylbewerber bei lokalen Aufnahmeinitiativen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Zimmer, die von den kommunalen Sozialhilfezentren zur Verfügung gestellt werden, die dafür eine Mittel von der föderalen Asylbehörde Fedasil erhalten. 

Derzeit wird nur noch etwa jede 10. Aufnahmestelle in kleineren Gemeinden in Belgien angeboten. Vor vier Jahren noch wurde jeder 5. Aufnahmeplatz von lokalen Initiativen zur Verfügung gestellt.

Inzwischen stehen bis zu 2.500 Asylbewerber auf der Warteliste für ein Bett bzw. ein Dach über dem Kopf. Diese müssen auf der Straße schlafen - trotz der aktuell klirrenden Kälte. ^

Die Städte und Gemeinden lassen dazu wissen, dass es aufgrund der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt im Billigsegment schwierig ist, Asylbewerbern Zimmer zur Verfügung stellen zu können.

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