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Gesundheit

Warnstufe für Infektionskrankheiten auf Code Orange angehoben – Empfehlung für Mundmasken

Die Warnstufe für Atemwegsinfektionen in unserem Land wird von Code Gelb auf Code Orange erhöht. Dies gab Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) Ende letzter Woche in der Ersten Kammer des belgischen Bundesparlaments bekannt. Belgiens Gesundheitsbehörden empfehlen unter bestimmten Umständen auch das Tragen von Mundmasken angesichts von vollen Wartezimmern bei Ärzten und in Krankenhäusern. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Seit diesem Winter verfügt Belgien über einen Winterplan für Atemwegsinfektionen, der dazu beitragen soll, besser auf mögliche Ausbrüche von z.B. Grippe, RSV oder Covid vorbereitet zu sein. Auch dieses System verwendet Farbcodes für jede Alarmstufe. Die wissenschaftlichen Expertengruppe für Risikobewertung haben eine Anhebung von Gelb auf Orange empfohlen.

Letzte Woche traf diese Risiko-Managementgruppe zusammen, um zu entscheiden, welche Empfehlungen angesichts der steigenden Zahl von Virus- und Atemwegserkrankungen in Belgien gegeben werden sollen. Dazu könnte beispielsweise das Tragen eines Mundschutzes in der Arztpraxis oder im Wartezimmer eines Krankenhauses gehören. Außerdem wird dazu aufgerufen, besonders auf die Belüftung von Innenräumen zu achten. 

Dies sind lediglich Empfehlungen, aber keine Verpflichtungen

Die Grippeschutzimpfung sei nach wie vor sehr wichtig, so Belgiens geschäftsführender Gesundheitsminister. Da man sich mehr oder weniger auf einem Höhepunkt von Infektionen befinden, könnte es inzwischen schon zu spät sein, sich impfen zu lassen. Dennoch rät der flämische Sozialist Vandenbroucke gefährdeten Personen, ihren Arzt zu konsultieren.

Erst letzte Woche hatte eine Umfrage von Zorgnet-Icuro, Flanderns größtes Pflege- und Gesundheitsnetz ergeben, dass die Notaufnahmen in flämischen Krankenhäuser besonders stark ausgelastet sind. Die Notaufnahmen der Lütticher Krankenhäuser waren schon Anfang der vergangenen Woche mit Patienten mit Virusinfektionen überfüllt.

Gesundheitsminister Vandenbroucke

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