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Vor dem Amtsitz des Premierministers in Brüssel - Zivilschutz und Feuerwehr sicherten die Gebäude und die Substanz der Briefe
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Giftige Substanz in Pulverbriefen erwiesen, die beim Premierminister, im Innenministerium und bei der Staatssicherheit eingegangen sind

Der Brief mit verdächtigem Pulver, der Anfang November in der Kanzlei des belgischen Premierministers in Brüssel eingegangen war, enthielt eine giftige Substanz. Dies teilte die Brüsseler Staatsanwaltschaft mit. Bei der Substanz handelt es sich um Strychnin, das bei Einnahme tödlich sein kann. Ähnliche Briefe erreichten auch das Innenministerium und die Staatssicherheit.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Am 20. November 2024 gingen 2 Briefe mit verdächtigem weißem Pulver beim belgischen Innenministerium und bei der Staatssicherheit in Brüssel ein. Zwei Tage später, am 22. November, traf ein dritter Brief mit Pulver in der Kanzlei des Premierministers ein. Beim Öffnen erlitt ein Mitarbeiter des Büros von Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) nach Hautkontakt mit dem Pulver Reizungen an den Händen. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Brüsseler Staatsanwaltschaft ließ das Pulver aus allen 3 Briefen analysieren. Die ersten Ergebnisse zeigten, dass es sich um die giftige Substanz Strychnin handelte. Dabei handelt es sich um eine giftige Substanz, die unter anderem als Rattengift verwendet wird. Er kann bei der Einnahme tödlich sein und bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, berichtet die Brüsseler Staatsanwaltschaft. Am 22. Dezember, also knapp ein Monat später, traf ein weiterer Brief mit verdächtigem Pulver beim Innenministerium ein. Drei Personen wurden daraufhin kurzzeitig unter Quarantäne gestellt. Es ist noch undeutlich, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen Vorfällen gibt. Unter Verdacht steht offiziell noch niemand.

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