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Brüsseler Metrostation nach Starkregen - Sophie Lavaux, Gouverneurin für Krisenmanagement in Brüssel

Brüssel hat einen neuen Hochwasser-Notfallplan: „Auf größere Überschwemmungen vorbereitet“

Die regionale Brüsseler Sicherheitsbehörde safe.brussels genehmigte einen neuen Hochwasserplan für die belgische Hauptstadt. Dieser Plan kommt bei starkem Regen oder Gewitter zum Einsatz, wenn Straßen überflutet werden und die Kanalisation das Wasser nicht mehr aufnehmen kann. Der Plan regelt, wer die Bevölkerung warnt und wie eine Krise auf regionaler Ebene gehandhabt wird, wie die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ meldet.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Plan mit dem Titel „Besonderer Hochwasser-Notfall- und Interventionsplan“ - auch als „BNIP Überschwemmungen“ bezeichnet - sieht Notfallmaßnahmen vor, die im Falle von Überschwemmungen aktiviert werden. 

Die neuen Maßnahmen ergänzen die bestehenden Pläne im Rahmen des Brüsseler Wasserwirtschaftsplans, die sich hauptsächlich mit Prävention befassen und stellt sicher, dass man im Falle eines großflächigen Hochwassers vorbereitet ist. 

„Wir können den Regen nicht aufhalten“, so Sophie Lavaux, Gouverneurin für Krisenmanagement in Brüssel: „Aber wenn Regierungen, Unternehmen, Verbände und Einwohner zusammenarbeiten, können wir die Hochwasserschäden begrenzen.“

Wasserbewirtschaftung 

Ab sofort ist der BNIP-Hochwasserplan für alle beteiligten Dienste die Referenz im Falle einer schweren Überschwemmung. Da alle Vereinbarungen jetzt auf Papier stehen, schauen alle in die gleiche Richtung, so sage.brussels. Der Plan wurde mit anderen Brüsseler Wasserwirtschaftsverbänden, wie Vivaqua, Hydria, dem Brüsseler Hafen und dem Brüssel Umweltamt ausgearbeitet.

Darüber hinaus sind laut safe.brussels auch die Kommunikation und die Information der Bevölkerung „entscheidend“. Lokale und regionale Behörden sowie die Not- und Rettungsdienste erhalten rechtzeitig Warnungen und informieren die Bevölkerung darüber, was vor, während und nach dem Hochwasser zu tun ist. Schließlich beteiligen sich auch die Rettungsdienste an dem Notfallplan und passen ihre Szenarien an schwere Überschwemmungen an.

Klimarisiken

Das Brüsseler Umweltamt (Leefmilieu Brussel), die Organisation hinter dem Brüsseler Wasserwirtschaftsplan für den Zeitraum 2022 bis 2027, begrüßt die Arbeit von safe.brussels. „Überschwemmungen in einer Stadt sind kompliziert zu handhaben. 

Dieser Notfallplan hilft uns, besser auf Klimarisiken vorbereitet zu sein“, verlautete dazu von Seiten dieser Behörde: „Der Plan ist wichtig und enthält mehrere wesentliche Maßnahmen.“ Im Laufe des Jahres wird der Plan von den Rettungsdiensten, den Brüsseler Gemeinden und anderen Akteuren in diesem Bereich weiter umgesetzt.

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