Das Biopharma-Unternehmen Galapagos, 1999 in Belgien gegründet, will 300 Stellen in Europa streichen. Das sind 40 % der gesamten Belegschaft. Dies gab die Unternehmensleitung am Hauptsitz in Mechelen in der Provinz Antwerpen bekannt. Das Unternehmen wird in zwei börsennotierte Gesellschaften aufgeteilt. Die Umstrukturierung wird große Auswirkungen auf die Beschäftigung am Stammsitz in Mechelen haben.
Umstrukturierung: Das biopharmazeutische Unternehmen Galapagos baut auch in Belgien Stellen ab
Das neue Unternehmen will eine „Pipeline an neuen Arzneimitteln“ entwickeln. Dazu investiert Galapagos 2,45 Mia. €. Das neue Unternehmen trägt vorläufig den Namen SpinCo und wird eine Notierung an der Euronext-Börse beantragen. Alle Galapagos-Aktionäre werden SpinCo-Aktien erhalten, je nachdem, wie viele Galapagos-Aktien sie halten.
Das andere neue Unternehmen wird sich auf Zelltherapien zur Behandlung von Krebs konzentrieren, dem derzeitigen Kerngeschäft von Galapagos. Dies ist der Geschäftsbereich, auf den sich Galapagos seit 2022 konzentriert. Nach der geplanten Umstrukturierung rechnet Galapagos mit rund 500 Mio. € an Cash-Reserven.
Der Hauptsitz von Galapagos befindet sich in unserem Land, in Mechelen. Das wird auch so bleiben, obwohl auch dort Arbeitsplätze wegfallen werden. Wie viele genau, ist noch nicht deutlich. Galapagos will zudem den Standort in Frankreich schließen.
