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Pink Floyd in der Nähe vom Atomium

Was haben Pink Floyd 1968 im Park von Laken gemacht?

Es ist kaum zu glauben, aber im Februar 1968 tummelten sich Pink Floyd im Park von Laken in Brüssel. Zu dieser Zeit - noch vor Syd Barretts definitiven Austausch durch David Gilmour - wurden sowohl Studio- als auch Außenaufnahmen für die progressive BRT-Musiksendung „Tienerklanken“ gemacht. Dabei entstanden einige der kultigsten Bilder der Band in ihren psychedelischen Anfangsjahren, wie die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ in ihrer Reihe Big City herausfand. Der Vorläufer des heutigen flämischen Rundfunks VRT hatte also einen großen Anteil an den damaligen Ereignissen. 

Andreas Kockartz
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Müssen sie noch vorgestellt werden? In den 1960er Jahren beschließen die drei Architekturstudenten Roger Waters, Rick Wright und Nick Mason die Band Pink Floyd zu gründen. Bald darauf stößt Syd Barrett, ein brillanter Sänger und Komponist, zu ihnen. Syd Barrett kämpfte jedoch mit psychischen Problemen und distanzierte sich zunehmend von der Gruppe. 

David Gilmour hatte allerdings Anfang 1968 bereits weitgehend seinen Platz in der Band eingenommen. Zu diesem Zeitpunkt hatten Pink Floyd ihren Stellenwert in Großbritannien bereits gesichert, aber außerhalb Englands musste sich die junge Band erst noch beweisen. Aus diesem Grund gingen sie auf Welttournee und landeten im Februar 1968 in Brüssel.

Am 18. und 19. Februar 1968 macht sich ein Kamerateam der damaligen BRT  - heute unser Haus, der flämische Rundfunk VRT - mit den vier Mitgliedern von Pink Floyd auf den Weg. Sie drehen eine Reihe von Werbevideos - zum Teil in den Studios des damals zur BRT gehörenden Amerikanischen Theaters und zum Teil im Park von Laken in der Nähe des Atomiums. Die Videos zu den Songs „See Emily Play“, „Scarecrow“ und „Paintbox“ (Video) wurden hier gedreht.

(Lesen Sie bitte unter dem Video weiter)

ANSEHEN

Der Musikfilm wurde für die Sendung „Tienerklanken“ (etwa „Teenagerklänge“) gedreht, ein innovatives Jugendprogramm der BRT in den 1960er Jahren. Im Mittelpunkt der Sendung stand die Explosion der neuen Jugendkultur und -musik. Große Namen wie Jimi Hendrix, die Rolling Stones und Cliff Richard traten auf. Und auch Pink Floyd war in diesem progressiven Programm vertreten.

Während der Dreharbeiten experimentierte die BRT mit visuellen Effekten und künstlerischen Ansätzen. Das Ergebnis ist ein 23-minütiger Musikfilm. Der Film ist nicht nur ein Zeitdokument der Anfangszeit von Pink Floyd, sondern auch ein Zeugnis für den progressiven Ansatz der BRT. Er zeigt, wie das Fernsehen zu jener Zeit eine Plattform für künstlerischen Ausdruck und kulturelle Innovation sein konnte.

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