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Flanderns Regierung will Supertrucks auf Autobahnen endgültig zulassen

Flanderns Mobilitätsministerin Annick De Ridder (N-VA) will innerhalb der kommenden zwei Jahren die sogenannten Supertrucks auf flämischen Autobahnen zulassen. Dies melden die Zeitungen des Mediahuis-Verlags in ihren Donnerstagsausgaben.

Andreas Kockartz
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Die Gegner nennen sie Monstertrucks, die Befürworter sprechen von Ecocombis und offiziell heißen sie LZV, was in Niederländisch so viel bedeutet wie „längere und schwerere Lastwagen“. Das sind LKW mit einer Länge von bis zu 25,25 Metern und einem Gewicht von bis zu 60 Tonnen, quasi Sattelschleppert mit Anhängern.  

Die flämische Regierung erlaubte sie bisher nur auf kleiner Ebene im Rahmen einer Reihe von Pilotprojekten und auf streng definierten Strecken, wie etwa im Hafen von Antwerpen. 

In einer diesbezüglichen Mitteilung kündigte Mobilitätsministerin De Ridder an, dass die Regierung Supertrucks dauerhaft zulassen werde. Dies würde spätestens bis zum 30. Juni 2026 geschehen, wenn das letzte Pilotprojekt ausläuft. Die Landesregierung unterstreicht aber, dass sie „alles tun wird, um schneller voranzukommen“.

Die Genehmigung erfolgt unter der Bedingung, dass einige strenge Regeln eingehalten werden. So dürfen die Supertrucks nur auf bestimmten Strecken fahren, auf denen es wenig Radfahrer und Fußgänger und keine schwierigen Kreuzungen gibt. Sie dürfen auch keine lebenden Tiere oder Gefahrengut transportieren.

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