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Umwelt & Klima
Energie

Belgische Stromerzeugung auf niedrigstem Niveau seit sechs Jahren

Im Jahr 2024 wurde zum ersten Mal seit 2016 weniger erneuerbare Energie erzeugt als im Jahr zuvor. Dies melden die belgischen Wirtschaftszeitungen De Tijd und L'Echo am Donnerstag und berufen sich dabei auf Statistiken des europäischen Netzverbands Entso-e.

Andreas Kockartz Belga
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Da in Belgien der Ausstief aus der Atomkraft läuft und auch die Gaskraftwerke auf einem außergewöhnlich niedrigen Stand produzierten, sank die gesamte nationale Stromproduktion auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren.

Von den 81 Terawattstunden (TWh) Elektrizität, die Belgien im Jahr 2024 verbrauchte, stammten 88 % aus eigener Produktion und 12 % wurden importiert. Im Jahr 2023 betrug der Anteil der Eigenerzeugung noch 98 % des belgischen Verbrauchs.

Der Anteil der Kernenergie an der belgischen Stromerzeugung lag im vergangenen Jahr noch bei 42 %, aber die Produktion ist von Jahr zu Jahr rückläufig. 

2024 war auch ein Jahr mit außergewöhnlich viel Regen, aber wenig Wind. Die Windkraftanlagen an Land und auf See erzeugten daher zusammen 11 % weniger Strom als 2023. 

Die Solarenergie erreichte mit einem Anteil von 12 % an der belgischen Stromerzeugung einen Rekordwert.

Die belgischen Gaskraftwerke produzierten den niedrigsten Wert seit einem Jahrzehnt. Das liegt daran, dass es im vergangenen Jahr günstiger war, Gas aus Frankreich und aus den Niederlanden zu importieren.

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