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Fuchs auf Futtersuche ... im Hafen von Oostende

Er wird sich wohl kaum auf dem Wellenbrecher verirrt, um ein Bad in den Wellen zu nehmen: Am Montagmorgen wurde ein ausgewachsener Fuchs dabei beobachtet, wie er zwischen den Steinen des Halva-Deichs am östlichen Hafenufer in Oostende nach Futter suchte.

Martina Luxen
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„Es ist das erste Mal, dass ich hier einen Fuchs sehe“, sagte Stephan Caenen gegenüber VRT NWS: „Ich glaube, das Tier lebt hier in den Dünen.” Auch Nachbarn aus dem Viertel um den Leuchtturm von Ostende hatten zuvor von einem Fuchs in der Gegend berichtet.

Dass ein Fuchs am Strand auftaucht, mag ungewöhnlich erscheinen, aber Füchse lassen sich immer häufiger in städtischen Umgebungen blicken. „Füchse haben ihr Verhalten angepasst: Der Mensch beansprucht immer mehr Natur und urbanisiert die natürliche Umgebung“, sagt Dieter Vercayie von Natuurpunt.

„Außerdem können Füchse gut in unseren Städten leben. Es gibt viele Ratten und Mäuse und auch im Müll finden sich viele Nahrungsreste. Die Füchse haben ihre Jagdweise darauf ausgerichtet.“

Das Füttern der Tiere ist keine gute Idee. „Die Sache ist die, dass Wildtiere eigentlich Angst vor Menschen haben. Aber wenn sie gefüttert werden, verlieren sie ihren Schrecken. Und im schlimmsten Fall könnten sie dann ein kleines Kind beißen, obwohl bisher keine Fälle bekannt sind.“

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