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Sollte ein Crypto-Anleger um Lösegeld erpresst werden?
Inland
Justiz

Minderjähriger unter den Verdächtigen im Fall einer vereitelten Entführung in Brüssel

Ein Minderjähriger war am vergangenen Freitag an der Entführung in der Brüsseler Gemeinde Vorst beteiligt, die nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei in einem schweren Autounfall in der Nähe von Brügge endete. Dies teilte die Brüsseler Staatsanwaltschaft mit. Der Jugendliche wurde einem Jugendrichter vorgeführt, der beschloss, ihn in einer geschlossenen Einrichtung für minderjährige Straffällige unterzubringen.

Andreas Kockartz
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Vier Täter zerrten am vergangenen Freitag gegen 11 Uhr in Brüssel-Vorst eine Frau in ein Auto mit französischem Kennzeichen. Sie fuhren auf den Brüsseler Ring und dann auf die E40 in Richtung Küste. In Aalter wurde das Fahrzeug von der föderalen Verkehrspolizei entdeckt, die die Verfolgung aufnahm.

In der Nähe von Brügge verlor der Fahrer des Wagens die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr in den Straßengraben. Die Polizei konnte alle Beteiligten sofort festnehmen. Die vier Verdächtigen wurden bei dem Unfall verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. 

Bei einem von ihnen wurde festgestellt, dass er minderjährig ist. Der Jugendliche wurde einem Jugendrichter vorgeführt, der beschloss, ihn in einer geschlossenen Einrichtung für minderjährige Straffällige unterzubringen.

Das mutmaßliche Entführungsopfer wurde bei dem Unfall auf der Autobahn E40 ebenfalls verletzt. Aus Ermittlungskreisen verlautete, dass das Opfer die Ehefrau eines in Brüssel ansässigen Anlegers im Bereich Crypto-Währung ist. Dieser hatte mit seinem Crypto-Reichtum in den sozialen Medien geprahlt. Ob die Entführer ihn treffen wollten, um ein Lösegeld für seine Frau zu fordern, ist Gegenstand der Ermittlungen.

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