Das Nationale Krisenzentrum in Belgien bringt im nächsten Jahr eine Kampagne zur Vorbereitung auf eine Krisensituation auf den Weg. Dies soll die Belgier widerstandsfähiger machen, so Noch-Innenministerin Annelies Verlinden (CD&V) vor einigen Tagen. Daraufhin überlegten sich entsprechende Experten, was man in den belgischen Haushalten im Krisen- und Katastrophenfall im Haus haben sollte. Das Ergebnis fällt recht archaisch aus…
Im Krisen- oder Katastrophenfall: Was sollte man in Belgien im Haus haben?
Viele der Dinge, die man in einem solchen Fall im Haus haben sollte, gehören laut dem belgischen Krisenzentrum ohnehin zu den Dingen, die zum Grundvorrat gehören sollten, wie Kerzen und Streichhölzer, eine Taschenlampe mit Reservebatterien und auch eine Powerbank, mit der man Handys oder Smartphones aufladen kann.
Doch auch ein klassisches Radio, dass mit Batterien funktionieren kann, gehört dazu. Damit könnte man sich auch weiter über den Stand der Dinge informieren, falls die elektronischen und digitalen Kommunikationsmittel ausfallen, so die Experten des Krisenzentrums. Dazu gehören auch mitunter wichtige Informationen von Seiten der Behörden.
Zur Grundausstattung sollte auch ein zertifizierter Verbandkasten inkl. Hausapotheke gehören. Darin sollten Pflaster, Mullbinden und Verbände sowie Schmerzmittel und Desinfektionsmittel enthalten sein. Man sollte zudem eine ausreichende Reserve an den Medikamenten vorhalten, die man selbst im Krankheits- oder Behandlungsfall einnimmt, so medizinische Fachkräfte. Nicht schlecht sei auch, einem Erste Hilfe-Kursus gefolgt zu haben…
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Vorräte für 3 Tage - Beispiel Schweden
Vorräte mit Getränken und Lebensmitteln sollten für mindestens 3 Tage vorgehalten werden, so der Expertenrat. „In Krisensituationen beginnen viele Menschen aus Panik mit Hamsterkäufen und dann sind plötzlich die Regale in den Geschäften leer. Dann ist es nicht schlecht, wenn man einige Tage lang ohne einkaufen zu gehen, auskommen kann“, verlautet aus dem belgischen Krisenzentrum dazu.
In Schweden raten die Behörden dazu, lange haltbare Lebensmittel, wie Nudeln, Konserven, Trockenfleisch und Nüsse im Haus zu haben sowie 3 Liter Trinkwasser pro Person im Haushalt, damit man trinken und kochen kann. In Belgien hält man diese Vorgehensweise auch nicht für eine schlechte Idee. Eine gute Idee sei auch, Tabletten zur Wassersäuberung im Haus zu haben, damit man zur Not auch Regenwasser nutzen könnte…
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Administrativer Plan
Das Krisenzentrum gibt auch den Rat, dass man einen Notplan aufstellen sollte. Das Zentrum (https://krisenzentrum.be/de ) bietet auf seiner Webseite einen Fragenkatalog, auf dem ersichtlich ist, worauf man dabei achten sollte: Das könnte z.B. ein Plan sein, wie man aus seinem Haus oder aus seiner Wohnung gelangen könnte, wenn die Haus- oder Eingangstür blockiert ist.
Wo sind die am einfachsten zu erreichenden Notausgänge? Wie kann man diese auch bei Dunkelheit erreichen? Wo befinden sich die wichtigsten Dokumente und Unterlagen, falls man evakuiert wird oder das Haus verlassen muss? Wer in der Familie und im Bekannten- oder Freundeskreis sollte in Notfällen benachrichtigt werden? Dies und anderes sollte mit allen Familienmitgliedern durchaus einmal durchgespielt werden, so der Rat…
