Das ikonische Braem-Gebäude, auch bekannt als „die Zigarre“, auf dem Campus Etterbeek der Freien Universität Büssel (VUB) wurde vor einigen Wochen nach einer gründlichen Renovierung feierlich für wiedereröffnet. Das Gebäude aus dem Jahr 1976, das ehemalige Rektoratsgebäude der Uni, steht seit 2007 unter Denkmalschutz.
Das historische Braem-Gebäude „die Zigarre“ auf dem VUB-Campus in Etterbeek erstrahlt wieder in altem Glanz
Das 1976 fertiggestellte Braem-Gebäude ist ein ikonisches modernistisches Gebäude auf dem VUB-Campus in der Brüsseler Gemeinde Etterbeek. Das Gebäude ist als prägendes Monument im Brüsseler Stadtbild bekannt.
Insbesondere die elliptische Form, das imposante Vordach am Eingang und die mehr als 500 Meter Wandmalereien des Architekten Renaat Braem verleihen dem Gebäude einen einmaligen Status. Das modernistische Gebäude ist auch das jüngste geschützte Denkmal in der Region Brüssel-Hauptstadt.
Das Gebäude weist 5 Etagen auf, ist 76 Meter lang und 16 Meter breit. Es liegt im VUB-Campus Etterbeek, Pleinlaan 2, 1050 Brüssel/Elsene.
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Die intensive und langwierige Restaurierung bzw. Renovierung des Gebäudes kostete insgesamt 17 Mio. €, einschließlich Baumaterialien. Die Königliche Kommission für Denkmäler und Stätten, die Denkmalschutzbehörde der Region Brüssel-Hauptstadt, brachte 4 Mio. € ein. Das Architekturbüro Origin war für die Renovierung verantwortlich.
Der Bauherr und Planer des Gebäudes, der Antwerpener Architekt Renaat Braem (1910-2001), hatte ursprünglich einen riesigen Gebäudekomplex als künftiges Rektorat der VUB vorgesehen. Die 1970er Jahre waren jedoch auch von der Stagflationskrise geprägt: Das Wirtschaftswachstum hatte sich halbiert, während die Inflation mit 6 bis 7 % hartnäckig hoch blieb.
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Dieses Phänomen der 1970er Jahre hatte schwerwiegende Folgen für die Kaufkraft der Verbraucher, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die Gesundheit der öffentlichen Finanzen. Der ehrgeizige Entwurf wurde geändert und das Braem-Gebäude fiel unter eine großangelegte Kostensenkungsmaßnahme, vor allem wegen der auch damals explodierenden Preise für Baumaterialien.
Mehr als 50 Jahre nach der Fertigstellung der „Zigarre“ können die Verwaltung und die Direktion der VUB das Gebäude wieder nutzen. Der Rektor hat bereits vor einigen Wochen sein Büro in der obersten Etage bezogen.
