In der Brüsseler Gemeinde Anderlecht ist am Sonntagabend eine Person bei einer Schießerei ums Leben gekommen. Eine zweite Person - offenbar ein Unbeteiligter - wurde verletzt. Der schwerbewaffnete Täter konnte flüchten.
Die Schießerei in Anderlecht fand im Umfeld der Metrostation Aumale statt, eine berüchtigte Brüsseler Zone die seit einiger Zeit unter strengerer Kontrolle der Polizei steht. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte gegenüber VRT NWS, dass jemand an einem Café an der Sebastopolstraat zwei Personen unter Beschuss genommen habe.
Dabei wurde einer der Betroffenen tödlich getroffen. Umstehenden war es nicht gelungen, den Mann vor dem Eintreffen der Rettungskräfte wiederzubeleben. Er erlag seiner Verletzung noch am Tatort. Der zweite Betroffene wurde schwer aber nicht tödlich getroffen. Dabei soll es sich um einen unbeteiligten Passanten gehandelt haben.
Der schwerbewaffnete Täter flüchtete zu Fuß. Die Polizei rückte mit großer Mannschaftsstärke aus, um den Täter zu finden. Dabei wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt, der die Beamten mit einem Lichtstrahl unterstützte. Ob die Polizei den Verdächtigen festnehmen konnte, ist nicht bekannt, denn die gibt keinen weiteren Kommentar dazu ab.
