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"Winterfreuden", der Weihnachtsmarkt in Brüssel

Nach dem Anschlag von Magdeburg: Leicht erhöhte Wachsamkeit auf den Weihnachtsmärkten in Belgien

Nach dem Anschlag in Magdeburg mit 5 Toten und rund 200 Verletzten ist die Wachsamkeit auf den Weihnachtsmärkten in Belgien leicht erhöht worden. In Antwerpen z.B. sind die Teams der Polizei, die eigentlich im Hintergrund das Geschehen beobachten sollen, sichtbarer geworden. In Brüssel hält man sich an die Empfehlung des Anti-Terrorstabs.

Andreas Kockartz
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„Die Sicherheitsmaßnahmen sind nach dem schrecklichen Anschlag in Deutschland erhöht worden“, sagte Antwerpens Polizeisprecher Wouter Bruyns. Das bedeutet, dass einige Streifen, die im Hintergrund als Eingreifeinheiten agieren sollten, sichtbar auf dem Weihnachtsmarkt in der flämischen Hafenmetropol patrouillieren. 

Die Bedrohungsstufe bleibt in Belgien derweil auf Stufe 3. Sowohl die Polizei und die Behörden in Antwerpen, als auch deren Kollegen und Kolleginnen in Brüssel halten sich an die Empfehlungen des Antiterrorstabs bzw. des Zentrums für Bedrohungsanalyse. 

In Brüssel heißt es bei der Lokalpolizei dazu: „Wir halten und an die Gutachten des Organs für Koordination und Bedrohungsanalyse OCAD. Wenn es nötig ist, werden wir unsere Sicherheitsmaßnahmen anpassen, aber wir werden über unsere Vorgehensweise nicht kommunizieren.“ 

Die meisten Weihnachtsmärkte in den belgischen Städten sind ohnehin mit schweren Hindernissen an den Zu- und Ausgängen gesichert und die Polizei ist sowohl in Uniform als auch in Zivil unterwegs, um die Lage zu beobachten und um gegebenenfalls eingreifen zu können.  

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Weihnachtsmarkt in Antwerpen

"Keine Verbindung nach Belgien"

Es gebe keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Magdeburg und Belgien. Das sagte Belgiens scheidender Justizminister Paul Van Tigchelt (Open VLD) am Wochenende gegenüber VRT NWS.

Laut Van Tigchelt habe der Antiterrorstab OCAD die Situation analysiert und dabei keine Link des Attentäters in Richtung Belgien feststellen können. In der OCAD-Datenbank für Extremisten sei zudem kein Profil aufgeführt, dass Ähnlichkeiten zum Täter von Magdeburg aufweise.

Justizminister Paul Van Tigchelt

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