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Wirtschaft

Gute Nachrichten für die Beschäftigten von Sozialbetrieben: Flanderns Regierung bietet mehr Kaufkraft

4,5 Mio. € Euro zusätzlich zum geplanten Budget fließen an die Beschützenden Werkstätten und andere Sozialbetriebe in Flandern. Ziel ist, die Kaufkraft der dortigen Mitarbeiter zu stärken. Etwa 30.000 Menschen, die nur schwer Zugang zum normalen Arbeitsmarkt finden, arbeiten in dieser Branche in für sie geeignetem Rahmen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die flämische Landesregierung investiert einen zusätzlichen einmaligen Betrag von 4,5 Mio. € in den Sektor der Sozialunternehmen, um die Kaufkraft der Beschäftigten zu stärken. Mit diesen Mitteln werden in den kommenden beiden Jahren sogenannte Ökoschecks als Lohnzusatz finanziert. 

Dieser Sektor mit seinen sogenannten Beschützenden Werkstätten bietet Menschen - auch solchen mit Beeinträchtigung - die nur schwer Zugang zum normalen Arbeitsmarkt finden, angepasste Arbeitsplätze. 

In diesem Sektor sind in Flandern etwa 30.000 Menschen beschäftigt. „Diese zusätzliche Investition der flämischen Regierung ist als Anschub für diese Arbeitnehmer gedacht“, sagte die flämische Ministerin für Sozialwirtschaft Hilde Crevits. 

Die Arbeitnehmer in diesem Bereich werden diese zusätzlichen Mittel zur Stärkung ihrer Kaufkraft in Form von Ökoschecks in den Jahren 2025 und 2026 erhalten.

Was ist ein Ökoscheck? 

Der Ökoscheck ist ein außergesetzlicher Vorteil zusätzlich zu Lohn und/oder Gehalt in Belgien, den der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber erhält. Die Empfänger können Ökoschecks für den Kauf von ökologischen Produkten und Dienstleistungen verwenden. Die Schecks sind bei den Arbeitgebern von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen befreit

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