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Inland
Wirtschaft

500 Beschäftigte von Audi Brussels demonstrieren für "echte Sozialverhandlungen"

In der Brüsseler Gemeinde Vorst sind am Montag etwa 500 Beschäftigte der Automobilfabrik Audi Brussels auf die Straße gegangen. Sie fordern einen „echten sozialen Dialog“. Die Demonstranten kritisieren den Ausstieg des Audi-Managements aus den laufenden gesetzlich vorgeschriebenen Sozialverhandlungen. Sie sind auch nicht mit den von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Abfindungszahlungen einverstanden.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Das Audi-Werk in Vorst schließt Ende Februar und rund 3.000 Arbeitnehmer verlieren ihre Jobs. Die Gespräche zwischen den Gewerkschaften und der Unternehmensleitung über einen Sozialplan blieben vorerst ergebnislos. Das Unternehmen plant, nach den Weihnachtsferien mit einem Vorschlag individuell auf die Beschäftigten zuzugehen.

Die Gewerkschaften wollen einen kollektiven Sozialplan und fordern eine „echte soziale Konsultation“ mit ihrer Aktion. Hunderte von Arbeitnehmern - nach Angaben der Polizei etwa 500 - zogen deshalb am Montag vom Werk in Vorst zu einem nahe gelegenen Audi-Vertriebszentrum in Drogenbos in Brüssel. 

An den Fenstern des Autohauses wurden Aufkleber mit dem Slogan „Nie wieder Audi“ angebracht. Weitere Aktionen könnten folgen, warnen die Gewerkschaften.

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