In Wavre in Wallonisch-Brabant ist ein Zug an einem Bahnübergang mit einem Auto zusammengestoßen. Das Fahrzeug war auf den Gleisen stecken geblieben. Die fünf Insassen konnten sich glücklicherweise noch rechtzeitig aus dem Auto befreien. Der Zugverkehr zwischen Ottignies und Sint-Joris-Weert war eine Zeit lang unterbrochen.
Autounfall auf Bahnübergang in Wavre: Zugverkehr zwischen Sint-Joris-Weert und Ottignies zeitweise unterbrochen
Gegen 7.45 Uhr hatte sich ein Auto mit 5 Insassen - offenbar Polen - auf dem Bahnübergang in Wavre festgefahren, als plötzlich ein Zug herannahte. Die 5 Personen versuchten noch, den Wagen selbst von den Gleisen zu befreien, was ihnen jedoch nicht gelang. Daraufhin sprangen sie weg. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt. Von den anderen 4 Personen fehlt jede Spur.
Aufgrund des Vorfalls wurde der Zugverkehr zwischen Ottignies und Sint-Joris-Weert in beiden Richtungen zeitweise unterbrochen. Rettungsdienste und Bahninfrastuktur-Dienstleister Infrabel waren vor Ort. Für die Fahrgäste wurden Ersatzbusse eingesetzt. Der verunglückte Zug war zwischen Löwen in Flämisch-Brabant und Charleroi in der Provinz Hennegau unterwegs.
Offenbar hatte der Fahrer des Unfallfahrzeugs das rote Warnlicht und die sich senkenden Bahnschranken ignoriert, bevor er seinen Wagen im Gleis neben den Übergang festfuhr. Dies ist bereits der dritte Unfall an diesem Bahnübergang, so ein Sprecher der belgischen Bahngesellschaft NMBS/SNCB.
