In diesem Jahr wurden in Flandern nur 12 neue Onshore-Windturbinen installiert - sprich Windräder in Inland. Das ist außergewöhnlich wenig. Zusammen machen sie eine zusätzliche Kapazität von 46 Megawatt aus, was nur ein Viertel dessen ist, was jedes Jahr hinzukommen müsste, um die flämischen Ziele bis 2030 zu erreichen.
2024 viel zu wenig Windturbinen in Flandern installiert - Ziele gefährdet?
Um das angestrebte Ziel von 2.800 Megawatt Windkraft bis 2030 zu erreichen, müssten in Flandern jedes Jahr 160 Megawatt an zusätzlicher Windkraftkapazität installiert werden.
Es geht aber nur sehr langsam voran, weil gegen viele Projekte Beschwerden eingereicht worden sind, wodurch diese in den Mühlen von Behörden und Jusitz festhängen. Zudem hat die flämische Regierung die Subventionen für neue Windprojekte gestoppt.
Der flämische Windenergieverband (VWEA), der den gesamten flämischen Windenergiesektor vertritt, bestätigt die Einschätzung seiner Mitglieder: 2024 ist ein düsteres Jahr.
„Wir haben in Flandern noch nie so wenig Windkraftanlagen gebaut, wie in den vergangenen 10 Jahren“, warnt Direktor Maarten Dedeyne: “Wir erreichen kaum ein Viertel des Ziels, das die neue flämische Regierung in ihrer eignen Vereinbarung festgeschrieben hat.“
