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Inland
Justiz

Zoll: Mehr Drogen am Brüsseler Flughafen entdeckt, z.B. in Pralinen und in Hundefutterdosen

Der belgische Zoll hat in diesem Jahr am Brüsseler Nationalflughafen Zaventem in knapp 1.200 Kilogramm Kokain beschlagnahmt, fünfmal mehr als im Vorjahr. Die Drogen wurden in Postpaketen, Ladungen und bei Passagieren gefunden. Derweil wird im Hafen von Antwerpen weniger Kokain entdeckt und beschlagnahmt.

Andreas Kockartz
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Es wurden auch mehr synthetische Drogen wie XTC und Ketamin in Belgien beschlagnahmt, Drogen die in unserem Land und in den Niederlanden hergestellt und z.B. über den Brussels Airport „exportiert“ werden. Den Zollfahndern gingen aber auch Cannabis, MDMA-Pulver, Chrystal Meth und Khat sowie flüssiges LSD, auch als „Blotter“ bekannt, ins Netz.

Zwischen dem 1. Januar und dem 30. November 2024 nahm die Polizei am Brussels Airport 87 Passagiere fest. 

Das Lagerhaus des Zolls in Zaventem wird in Zukunft übrigens besser gesichert, denn erst im letzten Sommer wurde dort von Drogenbanden eingebrochen. In Antwerpen versuchten bewaffnete Drogenschmuggler eine beschlagnahmte Kokain-Ladung aus einem Zolllager wieder an sich zu nehmen. 

Im Hafen von Antwerpen sind die Beschlagnahmungen von Drogen leicht rückläufig. Der Zoll vermutet, dass die Drogenkriminellen ihre Handelswege über den Luftverkehr umleiten. 

Verdächtige Postpakete gehen durch den Scanner. Die Drogen, die am Brussels Airport beschlagnahmt werden konnten, befanden sich u.a. in Postpaketen, in Hundefutter, in größeren Ladungen oder im Gepäck von Passagieren. In Pralinen, aber auch in einem Staubsauger, fand der Zoll Drogen. 

Drogen als Süßigkeiten getarnt und doch am Brussels Airport entdeckt

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