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Vorerst kein WiFi in den belgischen Zügen, wohl aber verbesserter 4G- oder 5G-Empfang

Die belgische Eisenbahngesellschaft NMBS/SNCB ist eine der letzten Gesellschaften ihrer Art in Europa, die in ihren Zügen noch kein WiFi anbietet. Daran wird sich auf absehbare Zeit auch nichts ändern, denn dies würde zu teuer, wie aus Bahnkreisen verlautet. Stattdessen soll der Empfang von 4G und 5G in den Zügen verbessert werden, wie die flämische Tageszeitung Het Nieuwsblad am Montag meldet.

Andreas Kockartz
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Reisende und Pendler, die regelmäßig zwischen Lüttich und der deutschen Grenze in Ostbelgien kennen das Problem. Die zahlreichen Tunnel auf der Wesertalbahn sorgen für einen schlechten Empfang und erschweren mobiles Arbeiten, Surfen und Telefonieren. Doch eine allgemeine Anpassung des belgischen Eisenbahnnetzes an das WiFi-Netz würde die belgische Bahn bis zu 173 Mio. € kosten und dass ist Bahnchefin Sophie Dutordoir zu teuer und das Projekt liegt seit vielen Jahren auf Eis.

Doch jetzt will die NMBS nach anhaltender Kritik aus dem In- und Ausland den mobilen Datenempfang verbessern. Belgiens scheidender Verkehrsminister Georges Gilkinet von den frankophonen Grünen Ecolo ließ wissen, dass man mehrere Möglichkeiten getestet habe, um den 4G- und 5G-Empfang in den Zügen zu verbessern. Dies würde, so der geschäftsführende Minister, nur etwa mit 40 Mio. € zu Buche schlagen.

„Diese Technik besteht aus dem Anpassen des Coatings der Fenster der Züge. Das ist eine Art Isolierung auf den Fenstern, die angepasst wird, um das GSM-Signal besser durchzulassen. Dabei soll die Wärmeisolierung beibehalten werden“, so Bahnsprecher Bart Crols. Dies sei effizienter und kostengünstiger und erfolge bereits bei der Herstellung von neuen Reisezügen für die belgische Bahn, so Crols. 

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