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Pierre Gervais in der Rolle von René Magritte

"This is not a murder mystery" - Internationale Starbesetzung in flämischer TV-Serie über René Magritte - Co-Produktion u.a. mit dem ZDF

Die sechsteilige Serie erzählt die Geschichte des aufstrebenden Künstlers René Magritte, der 1936 auf das englische Anwesen von Lord James reist, um an einer Ausstellung mit Kollegen zu arbeiten. In der neuen VRT-Serie „This is not a murder mystery“ vermischen sich nicht nur Fiktion und Realität, sondern auch nationale und internationale Schauspieler. „Wenn man aus diesem Krimi etwas Glaubhaftes machen will, muss man groß rauskommen“, sagt der flämische Schauspieler Geert Van Rampelberg zu der Produktion. Die europäische TV-Kooperation New8 bringt acht öffentlich-rechtliche Sender zusammen. Neben VRT ist auch das deutsche ZDF beteiligt. 

Andreas Kockartz
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Die sechsteilige Serie (jede Folge ist 52 Minuten lang) erzählt die Geschichte des aufstrebenden Künstlers René Magritte, der 1936 auf das englische Anwesen von Lord James reist, um mit Kollegen wie Salvador Dalí, Man Ray und Lee Miller an einer Ausstellung zu arbeiten. Diese Vorbereitungen nehmen eine unerwartete Wendung, als Magritte neben der Leiche eines Künstlers aufwacht. Schon bald wird er von Scotland Yard als Verdächtiger eingestuft, versucht aber in der fiktiven Serie seinen Namen reinzuwaschen, indem er Nachforschungen anstellt.

„Fiktion und Realität vermischen sich definitiv. Soweit ich weiß, ist Magritte nie neben einer Leiche aufgewacht“, versichert Regisseur Hans Herbots. „Die Geschichte geht zwar von einer wahren Begebenheit aus und die Figuren haben wirklich existiert, aber die Autoren haben daraus einen Krimi gezaubert“, sagt Panenka-Produzentin Kato Maes.

Diese Arbeitsweise bietet viele Möglichkeiten, meint Herbots: „Die Charaktere haben alle ihren eigenen Hintergrund, aber mit diesem Hintergrund können wir jeden in dieser fiktiven Geschichte das tun lassen, was wir wollen.“

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Pierre Gervais in der Rolle von René Magritte

Pierre Gervais

Für das junge Talent Pierre Gervais war es eine große Herausforderung, für seine Rolle als René Magritte Fiktion und Realität zu vereinen: „Ich war bereits mit seinen Werken vertraut und habe viel über sein Privatleben gelesen. Ich habe dieses Material komplett aufgesogen.“

Um die Rolle spielen zu können, hat er sich viel mit Regisseur Herbots zusammengesetzt und gemeinsam haben sie beschlossen, dass er irgendwo auch lernen muss, dieses Material loszulassen: „All diese Informationen sind irgendwo in mir drin, und mit diesem Gedanken habe ich mich auf die Rolle konzentriert und mich in das Geheimnis vertieft.“

Eine Hauptrolle als Magritte ist nicht vergleichbar mit einer Nebenrolle in flämischen TV-Serien, wie „Knokke-off“ oder „Julie zwijgt“. „Ich hatte schlaflose Nächte und fühlte den Druck, einen der größten belgischen Maler darzustellen“, sagt Gervais: „Darüber hinaus musste ich alles auf Englisch spielen, meiner dritten Sprache. Das lag außerhalb meiner Komfortzone und war rundum beeindruckend. Aber ich habe mich voll reingehängt und dank eines fantastischen Teams ist es mir gelungen.“

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Lauren Versnick

Internationale Zusammenarbeit

Dem stimmt auch Regisseur Herbots zu: „Wir haben jemanden gesucht, der die Offenheit und Neugierde von Magritte vermitteln kann. Pierre ist jemand, an dem man sich als Zuschauer festhalten möchte.“ Auch bei Schauspielerkollege Geert Van Rampelberg hat es Klick gemacht: „Und die Ähnlichkeiten zu einem jungen Magritte sind wirklich da.“

Neben einigen flämischen Schauspielern glänzen auch internationale Namen in „This is not a murder mystery“: Stephen Tompkinson, Donna Banya, Jonathan Delaney Tynan, Frank Bourke, Florence Hall, Iñaki Mur, Regina Bikkinina, Mike Hoffmann, Oscar Högström, Aoibhinn McGinnity, Mathilde Warnier, Brendan O'Rourke und Mark Lambert.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von 10 europäischen Rundfunkanstalten. Acht dieser Sender, darunter VRT, kooperieren auch auf breiterer Ebene bei „New8“. „Mit der Spielfilmserie haben wir mit Panenka eine belgische Ikone zur Hauptfigur eines internationalen Krimis gemacht“, sagt Panenka-Produzentin Kato Maes.

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Am Set von „This is not a murder mystery“

New8

Die europäische TV- und Sender-Kooperation „New8“ bringt acht öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten zum Austausch von Fiction zusammen: Neben unserem Haus, dem flämischen Rundfunk VRT, sind auch die europäischen öffentlich-rechtlichen Sendern ZDF (Deutschland), NPO (Niederlande), SVT (Schweden), DR (Dänemark), YLE (Finnland), RÚV (Island) und NRK (Norwegen) bei „New8“ mit dabei.

Gemeinsam werden sich die Partner in den nächsten drei Jahren austauschen, um ihr Angebot zu stärken und den Einfluss der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf dem internationalen Mediensektor zu erhöhen. Eine solche Zusammenarbeit ist für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten von entscheidender Bedeutung, wenn sie auf der Grundlage eines ähnlichen gesellschaftlichen Auftrags auf nachhaltige Weise Spielfilme produzieren wollen.

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Am Set von „This is not a murder mystery“

Panenka

Der internationale Charakter ist auch am Set spürbar. „Es ist wahnsinnig, wie das Set nachgebaut wurde“, gibt Van Rampelberg als Beispiel an: „Vom Boden bis zum Dach: Alles ist perfekt. Man hat das Gefühl, dass es groß ist. Aber für ein Projekt wie dieses braucht man eben auch ein Budget, um es glaubhaft zu machen.“ Gedreht wird in Belgien und in Irland.

Schafft die Internationalität eine gewisse Distanz? „Nein, es ist eine Kombination aus verschiedenen Vorteilen, denn die Serie ist ja in Belgien entstanden“, sagt Regisseur Herbots weiter: „Die Zusammenarbeit läuft hier etwas freundschaftlicher ab, aber andererseits haben wir große Namen am Set und die ausländischen Sets bieten viele Möglichkeiten.“

Als Produktionshaus ist Panenka sehr stolz auf diese gute Zusammenarbeit: „Dadurch können wir ein großes Marktgebiet erreichen. Wir sind über 10 Länder verteilt, das sind etwa 135 Millionen Menschen, die die Serie sehen können.“

„This is not a murder mystery“ ist ab 2025 auf VRT 1 und VRT MAX sowie im ZDF bzw. in der ZDF Mediathek zu sehen. Die Serie ist eine Panenka-Produktion in Co-Produktion mit VRT, RTL, Proximus, New8 und Deadpan Pictures, mit Unterstützung von Creative Europe MEDIA, Eurimages, dem Flanders Audiovisual Fund (VAF), Screen Flanders, Screen Ireland, Screen Brussels und der Belgian Tax Shelter.

Am Set von „This is not a murder mystery“

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