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Inland

Beschwerde gegen Kühlmaschinenfirma wegen frauenfeindlicher Reklame

Bei der Werbeaufsichtsbehörde JEP ist eine Beschwerde über die Werbung eines Kühlmaschinenunternehmens aus Dendermonde (Provinz Ostflandern) eingegangen. Auf den LKW-Planen sind zwei Zitronen mit dem Slogan: „Soll’s bei Ihnen auch so frisch bleiben?” abgebildet Die Klägerin hält die Werbung für frauenfeindlich. Der Geschäftsführer des Unternehmens versteht die Aufregung nicht.

Martina Luxen
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Auf den LKW-Planen ist die Werbung seit mehr als einem Jahr zu sehen. Jetzt hat sich jemand bei der Aufsichtsbehörde beschwert, weil die Zitronen angeblich zu sehr an weibliche Brüste erinnern würden, äußert sich Firmenchef Lieven Busschaert: “ Ich wollte einfach eine auffällige Werbung."

"Wir suchen dringend neue Leute. Vor allem junge Leute wissen nicht, dass es unsere Firma gibt. Deshalb wollte ich eine Fahrzeugflotte mit sexy Werbung. Wenn die Leute schmunzeln, habe ich mein Ziel erreicht.”

Männerfeindliche Werbung kommt noch

“Wer etwas anderes als Zitronen sieht, sollte vielleicht einen Arzt aufsuchen“, lacht Busschaert die Kritik weg: "Bald kommt eine Reklame mit Garnelen, die auf die Männer abzielt." 

In Belgien tritt die Aufsichtsbehörde für ethische Werbung nur als beratendes Organ auf. Sie kann keine Sanktionen verhängen.

“In den sozialen Medien haben wir nur positive Reaktionen erhalten. Wenn jemand ein Problem hat, kann er sich immer an mich wenden, aber nicht anonym, sondern ich bin offen für ein Gespräch”, behauptet der Firmenchef. Seine Maßnahme: “Ich überklebe die Zitronennippel mit schwarzem Klebeband.”

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