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Freya Van den Bossche wird die neue Vorsitzende des flämischen Parlaments
Inland
Politik

Freya Van den Bossche wird ab 1. Januar neue Vorsitzende des flämischen Parlaments

Freya Van den Bossche (Vooruit, Foto) aus Gent wird die neue Vorsitzende des flämischen Parlaments. Sie wird ab dem 1. Januar die Nachfolge von Liesbeth Homans (N-VA) antreten, die dieses Amt seit 2019 bekleidet. „Ich freue mich wahnsinnig darauf“, sagte Van den Bossche.

Andreas Kockartz
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Bei der Bildung der flämischen Regierung war bereits vereinbart worden, dass die flämischen Sozialisten noch in dieser Legislaturperiode die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des flämischen Parlaments stellen würden. Doch Ende September baten die Sozialisten Liesbeth Homans, doch bitte bis Ende Dezember im Amt zu bleiben. Vooruit wollte sich Zeit lassen, um den richtigen Kandidaten vorzuschlagen.

So fiel die Wahl schließlich auf die 49-jährige Freya Van den Bossche. Nach Angaben von Vooruit setzt die Partei damit auf „politisches Metier und Erfahrung“. Van den Bossche war bereits Stadträtin in Gent, Parlamentsabgeordnete auf flämischer Landesebene, sowie und Ministerin auf Landes- und Bundesebene.

In den letzten Jahren konzentrierte sie sich als flämische Abgeordnete auf psychisches Wohlbefinden, psychische Gesundheitspflege und Jugendpolitik.

„Freya wird das super gut machen“, sagte Vooruit-Präsident Conner Rousseau in einer Pressemitteilung. „Ich bin überzeugt, dass sie der demokratischen Debatte Raum geben und dafür sorgen wird, dass im flämischen Parlament alle Fraktionen zu Wort kommen, wobei die Meinung aller respektiert wird.“

Van den Bossche sagte dazu, sie habe „keine Sekunde gezögert“: „Ich empfinde es als große Ehre, ein Parlament - das Herzstück unserer Demokratie - zu leiten. Ich freue mich wahnsinnig darauf.“

Im flämischen Landesparlament
Seit 2019 war Lisbeth Homans von der N-VA Vorsitzende des flämischen Landesparlaments

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