In einigen Städten in Belgien sind am Sonntag hunderte Syrer auf die Straße gegangen, um das Ende des Assad-Regimes in ihrer Heimat zu feiern. Das war u.a. der Fall in Antwerpen und in Gent sowie in den Brüsseler Gemeinden Anderlecht und Sint-Joost-ten-Noode. Die Feiern verliefen friedlich.
In Antwerpen trafen sich mehrere Hundert Syrerinnen und Syrer am Sint-Jansplein, um die Befreiung ihres Heimatlandes von Diktator Assad zu feiern. Die Veranstaltung war kurzfristig beantragt und genehmigt worden. Die Lokalpolizei beobachtete des ausgelassene Treiben und brauchte nicht einzugreifen.
Auch auf dem Ledeplein in Gent wehten zahllose syrische Fahnen und die dort versammelten Menschen sangen Lieder, die in ihrer Heimat unter Assad verboten waren. Dort wären sie dafür seinerzeit wohl im Gefängnis gelandet. Jung und Alt hoffen jetzt auf eine friedliche Zukunft in Syrien mit Demokratie und Freiheit. Ob das allerdings wirklich der Fall sein wird, bleibt abzuwarten, denn die Rebellen haben einen islamistischen Hintergrund und gehörten früher zu Al-Qaida.
In Brüssel trafen sich rund 600 Syrerinnen und Syrer in Kuregem in Anderlecht und in Sint-Joost-ten-Noode sowie am Atomium in Laken. Auch hier herrschte große Freude und Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
