Der Föderale Öffentliche Dienst Volksgesundheit empfiehlt, auch im kommenden Winter eine Gesichtsmaske zu tragen, wenn viele Viren wie Grippe und Corona im Umlauf sind. Diese Empfehlung gilt insbesondere an überfüllten Orten sowie beim Besuch von Arztpraxen. Auch wer von einer Krankheit genesen ist und wieder zur Schule oder zur Arbeit geht, sollte in den ersten Tagen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
„Wenn viele Viren im Umlauf sind, ist es ratsam, an überfüllten Orten, wie z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Veranstaltungen in Innenräumen, eine Gesichtsmaske zu tragen“, erklärt Dr. Gerlant Van Berlaer vom FÖD Volksgesundheit. „Wir raten besonders gefährdeten Personen dringend, sich verstärkt zu schützen, etwa durch das Tragen eines Mundschutzes und natürlich auch durch Impfungen.“
Wer krank ist, sollte zu Hause bleiben. Doch auch wenn man wieder zur Arbeit oder zur Schule geht, ist es sinnvoll, einen Mundschutz zu tragen. „Gerade in den ersten Tagen nach einer Erkrankung ist das eine kluge Maßnahme. Man kann andere noch bis zu fünf Tage nach den ersten Symptomen anstecken, auch wenn man sich bereits besser fühlt“, sagt Dr. Van Berlaer.
Die Empfehlung zum Tragen von Gesichtsmasken gilt nur für Erwachsene. „Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass das Tragen von Masken bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren einen großen Einfluss auf die Zahl der Erkrankungen hat. Dennoch ist es ratsam, kranke Kinder nicht zu den Großeltern zu bringen oder in solchen Fällen ebenfalls einen Mundschutz zu tragen.“
