Eine Sammlung von Briefen, Fotos und Schulzeugnisse des ehemaligen Königs der Belgier, Albert I., wird ab Mitte Dezember versteigert. Dies teilte das Brüsseler Auktionshaus Arenberg Auctions mit.
Briefe, Fotos und Schulzeugnisse aus dem Privatbesitz von König Albert I. kommen in Brüssel unter den Hammer
Die Sammlung umfasst Schulzeugnisse aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, in denen die Bewertungen der Leistungen des Prinzen vermerkt sind. Ein weiteres Dokument in der Sammlung ist ein Lehrplan von Albert I. In dieser Zeit erhielt Albert Privatunterricht.
„Durch etwas so Einfaches wie ein Schulzeugnis erhalten wir heute, viele Jahre später, ein viel menschlicheres Bild der Monarchie“, so Henri Godts vom Auktionshaus Arenberg Auctions. „Das macht dieses Dokument zweifellos zu einem historisch interessanten Stück“, erklärt er.
Bergsteigeralbum
Die Sammlung enthält auch verschiedene Artefakte aus der Zeit, als Albert I. sich intensiv mit dem Bergsteigen beschäftigte. Es handelt sich um 13 Originalbriefe, 7 Ansichtskarten und diverse Fotos, die bis heute erhalten geblieben sind und bisher der breiten Öffentlichkeit unbekannt waren. In einem der Briefe beschreibt Albert seinen allerersten Aufstieg im Jahr 1906. Das Album enthält auch Originalfotos von Albert in den Bergen. Das komplette Album über seine Zeit als Bergsteiger, mit Erläuterungen zu den 39 Dokumenten, wird auf 6.000 bis 8.000 Euro geschätzt.
Vom 12. bis 14. Dezember wird auf die verschiedenen Objekte aus dem Privatbesitz geboten werden können. Die Schulzeugnisse werden mit einem Startpreis von 800 Euro versteigert.
Albert I. ist der Urgroßvater von König Philippe. Er wurde 1875 geboren und starb 1934 nach einem Sturz von den Felsen in Marche-les-Dames, einem Stadtteil von Namur. Sein Sohn Leopold III. folgte ihm auf den Thron.
