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Stephanie Van Houtven starb mit nur 40 Jahren, weil der Gebärmutterhalskrebs zu spät erkannt wurde.
Gesundheit

Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs wird ab Januar erstattet

Frauen zwischen 30 und 64 Jahren werden ab Januar alle fünf Jahre zu einer Vorsorgeuntersuchung für Gebärmutterhalskrebs aufgerufen. Die Patientinnen bekommen den Test auch von der Krankenkasse erstattet. Das hat der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (flämische Sozialdemokraten, Vooruit) am Donnerstag angekündigt.  

Belga Martina Luxen
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Die allgemeine Anwendung des Früherkennungstests geht auf einen Appell der ehemaligen Vooruit-Politikerin Stephanie Van Houtven zurück, die letztes Jahr an den Folgen von Gebärmutterhalskrebs starb. 

2020 war bei Stephanie Van Houtven Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert worden. Klassische Abstriche hatten nie abnorme Werte ergeben, so dass keine weiteren Tests bei ihr durchgeführt wurden. Der HPV-Test, der die Früherkennung ermöglicht hätte, wurde nicht gemacht.

Dieser HPV-Test weist das humane Papillomavirus (HPV) nach. Ein Abstrich ist immer noch erforderlich, aber er wird nicht mehr auf abnorme Zellen, sondern direkt auf krebserregende HPV-Zellen untersucht.

"Der klassische Abstrich hat ausgedient. Ein HPV-Test ist viel genauer“, bestätigen Experten.

Stéphanie Van Houtven hatte das Thema in der VRT-Sendung Terzake im Jahr 2022 angesprochen: „Für mich ist es zu spät, aber nicht für andere Frauen“, bemerkte sie. Die ehemalige flämische sozialistische Vizepräsidentin starb Ende Juli 2023 im Alter von 40 Jahren. 

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