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Häuser in überschwemmungsgefährdeten Gebieten in Flandern erzielen höhere Preise

Laut einer Analyse der Immobilienplattformen Zimmo und StadimData sind Häuser in hochwassergefährdeten Gebieten in Flandern im Durchschnitt 12 % teurer als Immobilien in sichereren Gebieten. Die Studie, in der die Angebotspreise zwischen Januar 2017 und Oktober 2024 untersucht wurden, zeigt regionale Unterschiede auf und wirft Fragen zu den Faktoren auf, die diese Preistrends antreiben.

Andreas Kockartz
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In absoluten Zahlen weist Flämisch-Brabant den größten Preisunterschied auf: Häuser in hochwassergefährdeten Gebieten kosten durchschnittlich 72.000 Euro mehr als ihre Pendants in nicht gefährdeten Zonen. In Antwerpen beträgt der Unterschied etwa 53.000 Euro, während er in Limburg weniger als 25.000 Euro beträgt.

Trotz dieser Ergebnisse weist Bart Van Opstal von Notaris.be (der Dachverband der belgischen Notare) darauf hin, dass die Preisunterschiede nicht bedeuten, dass die Käufer das Hochwasserrisiko außeracht lassen. „Andere Faktoren, wie eine attraktive Lage, wiegen schwerer“, sagt er. Überschwemmungen können sich zwar auf den Immobilienwert auswirken, doch ist dieser Effekt laut Van Opstal meist nur vorübergehend.

Die Situation in Wallonien zeigt einen gegensätzlichen Trend, der vor allem durch die schweren Überschwemmungen im Jahr 2021 beeinflusst wurde. Dort sind Immobilien in überschwemmungsgefährdeten Gebieten im Durchschnitt 10 bis 20 % günstiger als solche in sichereren Lagen. Eine Ausnahme bildet die Provinz Hennegau, wo hochwassergefährdete Immobilien höhere Preise erzielen.

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