Genau einhundert Jahre nach der Internationalen Ausstellung für moderne dekorative und industrielle Kunst in Paris wird Brüssel im Jahr 2025 ganz im Zeichen der Art déco stehen wie die Brüsseler Staatssekretärin für Stadtplanung und Kulturerbe, Ans Persoons (Vooruit), und der Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt, Rudi Vervoort (PS), ankündigten.
Das Jahr 2025 wird, wie auch das Jugendstiljahr 2023, die Art Déco-Perlen in der Brüsseler Haupstadt-Region hervorheben. „Mit Schätzen wie der Villa Empain, dem Kaaitheater, dem Museum und den Gärten Van Buuren, dem Kulturzentrum Bozar, der Basilika von Koekelberg und dem Stoclet-Palast ist Brüssel zweifellos eine der wichtigsten Art-déco-Städte der Welt“, betonte Staatssekretärin Persoons. Man wolle den Erfolg des Jugendstiljahres, das insgesamt fast zwei Millionen Besucher aus dem In- und Ausland in die Hauptstadt lockte, mit einem „reichhaltigen Programm“ wiederholen.
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Der Palast der Schönen Künste (heute Bozar) des renommierten Architekten Victor Horta gab in Brüssel den Ton an für die Entwicklung eines groß angelegten Art-déco-Erbes. Das Flagey-Gebäude, die Villa Empain, das Kaaitheater, das WIELS-Gebäude, die Basilika von Koekelberg, der Résidence-Palast, der Stoclet-Palast oder das Rathaus der Gemeinde Vorst und das Haus der europäischen Geschichte sind nur einige Beispiele für die zahlreichen Art-déco-Bauten in Brüssel.
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Interessierte können im Rahmen von „Art Deco 2025“ mehrere dieser Orte besuchen, um einen Einblick in die reiche Geschichte dieser Architekturbewegung in Brüssel zu bekommen. Dazu gehört auch eine Ausstellung über die Geschichte der Art déco in Brüssel in den Sint-Goriks-Hallen, während das Horta-Museum in seiner Ausstellung „Camouflage“ die Motive und das Dekor der Zwischenkriegszeit in den Mittelpunkt stellt.
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Das Museum van Buuren wiederum widmet eine Ausstellung den Skulpturen aus der Zwischenkriegszeit. Das Marinus-Zentrum zeigt außerdem eine Auswahl von mehr als hundert Opalglas-Kreationen des Sammlers und Künstlers Philippe Decelle. Zahlreiche Aktivitäten werden zudem darauf abzielen, die gesellschaftlichen Herausforderungen hervorzuheben, die die Art déco in den 1920er und 1930er Jahren mit sich brachten. Das Jahr 2025 wird auch von Ausstellungen, Konferenzen und Veranstaltungen in diesem Zusammenhang geprägt sein.
