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BASF in Antwerpen
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Wirtschaft

BASF-Antwerpen kündigt einen umfassenden Sparplan an

Der Antwerpener Standort des deutschen Chemiekonzerns BASF hat einen über vier Jahre verteilten Sparplan angekündigt. Dies wurde am Donnerstag sowohl von den Gewerkschaften als auch von der Unternehmensleitung bestätigt. Die BASF spricht von einem „ehrgeizigen, aber realisierbaren Plan“. Zu betriebsbedingten direkten Entlassungen soll es aber nicht kommen. 

Andreas Kockartz
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Bereits Anfang des Jahres hatte die BASF-Zentrale in Ludwigshafen deutlich gemacht, dass das Unternehmen bis 2026 jährlich 1,2 Mia. € einsparen will. Eine mögliche Auswirkung auf Antwerpen lag schon damals in der Luft, insbesondere angesichts der allgemeinen Flaute in der europäischen Chemieindustrie.

„Wir machen jetzt unsere Hausaufgaben und schließen uns der Gruppenstrategie an“, sagte ein Sprecher von BASF Antwerpen. Konkret will man bis 2028 rund 100 Mio. € einsparen - vor allem bei den Personalkosten. Dies soll vor allem dadurch geschehen, dass die Mitarbeiter auf eigenen Wunsch ausscheiden oder dass man auf die Pensionierung der Mitarbeiter wartet. Mit anderen Worten: Keine betriebsbedingten Entlassungen.

Immer den Blick auf die Dividenden?

„Was wir tun können und müssen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, ist die Kontrolle unserer Kostenposition“, heißt es bei BASF Antwerpen weiter. Gleichzeitig verweist sie auf einen „übermäßigen regulatorischen Rahmen“ in Belgien und auf eine weltweit gesunkene Marktnachfrage: „Es ist unvermeidlich, dass wir in den kommenden Jahren die Belegschaft deutlich reduzieren müssen.“

Bei der sozialistischen Gewerkschaft ABVV befürchtet man bereits eine höhere Arbeitsbelastung für das Personal im Antwerpener Hafen: „Eigentlich wollen wir bis 2028 wieder einen für die Aktionäre akzeptablen Umsatz erzielen, heißt es bei BASF. In der Vergangenheit waren die Dividenden immer sehr hoch. Früher hat die gesamte BASF-Gruppe teilweise mindestens 3 Mia. € pro Jahr ausgeschüttet. Das will man wieder erreichen.“

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