Die beiden Belgier, die nach dem Untergang eines Touristenbootes auf dem Roten Meer in der Nähe der ägyptischen Küstenstadt Marsa Alam zunächst vermisst wurden, sind lebend gefunden worden. Dies meldete der britische Rundfunk BBC auf Basis von Angaben der lokalen Behörden in Ägypten.
Ägypten: Zwei Belgier überlebten den Untergang eines Touristenbootes
Insgesamt werden noch 10 Passagiere vermisst, vier Leichen wurden bereits gefunden. 31 Menschen sollen gerettet worden sein.
Die „Sea Story“, ein Touristenboot mit 45 Personen an Bord, darunter 31 Touristen, sank am Montagmorgen in der Nähe von Marsa Alam, einem ägyptischen Ferienort am Roten Meer. Das Schiff war auf dem Weg zu einem Tauchausflug und sollte eigentlich am Freitag im 200 Kilometer entfernten Hurghada anlegen.
Das Auswärtige Amt in Brüssel und die belgische Botschaft in Kairo stehen in Kontakt mit den Familien der geborgenen Belgier. Inzwischen bestätigte das Außenamt die Meldung der BBC, gibt jedoch weiter keine Informationen weiter.
Bekannt war bisher nur so viel, dass es sich bei den Geretteten um ein Paar aus Namür in der gleichnamigen wallonischen Provinz handelt, das in Zypern Tauchkurse anbietet. Die beiden Belgier wurden zur Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
