Attert, ein Dorf im Süden der Provinz Luxemburg, hat im Veranlagungsjahr 2023 das höchste Durchschnittseinkommen in Belgien: 42.211 €. Das Schlusslicht bildet die Brüsseler Gemeinde Saint-Josse-ten-Node mit 19.288 €. Dies geht aus den Daten des belgischen Statistikamtes Statbel hervor.
Attert ist die reichste Gemeinde in Belgien, Sint-Joost-ten-Noode die ärmste
Die fünf flämischen Gemeinden mit dem höchsten Durchschnittseinkommen sind Kraainem (36.531 €), Tervuren (34.814 €), Wezembeek-Oppem (34.702 €), Overijse (33.706 €) in Flämisch-Brabant und De Pinte in Ostflandern (33.543 €).
Die niedrigsten Einkommen in Flandern findet man in Antwerpen (23.986 €), Ronse in Ostflandern (24.855 €), Mesen in Westflandern (24.911 €), Ostende (25.635 €) und Boom in der Provinz Antwerpen (25.936 €).
Unter den Top 10 der reichsten Gemeinden befinden sich sechs in der Provinz Luxemburg, drei in Flämisch-Brabant und eine in der Region Brüssel-Hauptstadt. Sint-Jans-Molenbeek, Anderlecht, Koekelberg in der Brüsseler Hauptstadt-Region und Farciennes in der wallonischen Provinz Hennegau schließen die Tabelle unten ab.
Holsbeek und Zemst in Flämisch-Brabant sind die Gemeinden mit dem geringsten Armutsrisiko. Dort leben nur 3,4 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. In Sint-Joost-ten-Node betrifft dies bereits 34 % der Einwohner.
